wahlprogramm AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Wahlprogramm mailing list
Listenarchiv
- From: Frank Roeder <frank-roeder AT gmx.net>
- To: wahlprogramm AT lists.piratenpartei.de
- Subject: Re: [Wahlprogramm] Grüne Jugend
- Date: Wed, 22 Jan 2014 17:43:10 +0100
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/wahlprogramm>
- List-id: <wahlprogramm.lists.piratenpartei.de>
Ohai,
Am 22.01.2014 17:21, schrieb Thomas Ganskow:
Moin,
ein schönes Beispiel für dieses "Leben, was wir fordern"
Bei der doppelten Staatsbürgerschaft fordern wir: "Wir setzen uns für die
Akzeptanz doppelter und mehrfacher Staatsangehörigkeiten ein, um die Hürde zur Annahme
der deutschen Staatsangehörigkeit und des damit verbundenen Wahlrechts zu senken. Der
Zwang zur Entscheidung für eine Staatsangehörigkeit (Optionspflicht) entfällt."
Wer also deutsch und klingonisch sein will, soll auch beide Pässe tragen können. So,
wie wir eigentlich immer sagen, lebe, wie Du es für richtig hälst.
Ist aber hier nicht das eigentliche Thema.
Die Doppelmitgliedschaft bei Piraten und einer anderen Partei ist quasi in
diesem roten Faden zu sehen. Obwohl da ja Abstriche gemacht werden bei den
Parteien, die nun so gar nicht zu uns passen.
Nun gut, aber auch das ist hier nicht das eigentliche Thema.
Thema ist die Grüne Jugend. Und die erklären wir mal eben so zu unserer
zweiten Jugendorganisation. Ohne vorher zu fragen, siehe
http://popcornpiraten.de/junge-piraten-und-grune-jugend-distanzieren-sich-von-assimilierung-der-grunen-jugend/
möglicherweise war es aber auch ein Hack des ein oder anderen grünen U-Boots in der Pirtenpartei, denn auch Grüne sind sich nicht alle einig und ehrlich gesagt gibts grad andere Probleme als SÄA, die letztlich keinerlei Konsequenz haben, aber (je nach Sichtweise) als ausgestreckte Hand interpretierbar sind:
"Rechtlich ist der Beschluss unbedeutend. Keine Partei, sagt der Düsseldorfer Parteienrechtler Sebastian Roßner, könne eine Aufnahme anderer ohne deren Zutun einfach so beschließen. „Die Offerte ist aber als Vereinbarkeitsbeschluss zu werten, als eine Einladung an Mitglieder der Konkurrenz. Daran können die Junggrünen kein Interesse haben.“
Haben sie auch nicht: Denn auch bei der Grünen Jugend wurde im Jahr 2011 schon einmal über einen Antrag abgestimmt, der gleich eine Satzungsänderung vorsah - explizit, um Mitgliedern die Doppelmitgliedschaft bei Piraten und Junggrünen zu ermöglichen. Das Ergebnis: Negativ. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. Wer sich nun von Piraten kapern lässt, riskiert also: den Rausschmiss."
Quelle TAZ
Finde den Fehler.
der Fehler wäre sicher tatsächlich einer, wenn einer rechten Partei bzw. einer ihrer Jugendorganisationen diese freundliche Übernahme "angeboten" worden wäre, aber vielleicht könnte man mal drüber nachdenken das genauso auch mit den Julis und Jusos zu machen?
als 2% Partei ist das aber wahrscheinlich wirklich lächerlich...
VG
Thomas
dito Frank
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