ovp-hgw-dm AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Kreisverband Vorpommern-Greifswald
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- From: MRod <MRod AT news.piratenpartei.de>
- To: ovp-hgw-dm AT lists.piratenpartei.de
- Subject: [Piraten Vorp-Greif] (Kommunale) Arbeit vor Ort
- Date: Mon, 25 Aug 2014 13:15:48 +0000
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ovp-hgw-dm>
- List-id: Kreisverband Vorpommern-Greifswald <ovp-hgw-dm.lists.piratenpartei.de>
- Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver
Liebe Piratinnen und Piraten in HGW,
ich würde gern ein Prozess zur Arbeitsstrukturierung vor Ort anstoßen, der sich damit auseinandersetzt, wie wir gemeinsam als "Piratenpartei vor Ort" mit unseren gewählten Mitgliedern in der Bürgerschaft und in den Ausschüssen arbeiten wollen.
*1) Arbeitstreffen und "Themenschwarmtische"*
Wir haben aktuell einen regelmäßigen Anlaufpunkt für Mitglieder aber auch für externe - der wöchentliche Schwarmtisch im Sofa. Ich halte das Modell "Schwarmtisch", wie wir es aktuell betreiben, für kontraproduktiv.
Einerseits haben wir bereits des öfteren gemerkt dass die Arbeitsatmosphäre im Sofa eher mau ist - Das liegt sowohl an unser eigenen Strukturierung aber auch an de Örtlichkeit selber. Leider brauchen wir genau die Arbeitsatmosphäre wenn wir über Themen sprechen wollen, die aktuell in Ausschüssen/ in der Fraktion/ in der Bürgerschaft behandelt werden. Allein aus zeitlichen Gründen kann das nicht am Schwarmtisch passieren.
Deshalb brauchen wir für diese Arbeit eine Alternative: Meine Vorstellung gehen in die Richtung, dass wir weiterhin an Donnerstag als Termin festhalten, aber zu mindestens die Örtlichkeit als auch die Struktur grundlegend ändern. Als alternativen Raum könnte man über den Senatssaal im Rathhaus nachdenken, der scheinbar von den Parteien in der Bürgerschaft genutzt werden kann. (Zu mindestens für Fraktionssitzung, den Rest würde ich erfragen)
Dann brauchen wir eine klare Struktur - D.h. eine Tagesordnung, entsprechende Unterlagen, eine Redeleitung. Das klingt stark formalisiert, aber alles andere wäre unrealistisch, wenn man eine Arbeitsfähigkeit garantieren möchte. Redeleitungen und die Vorbereitungen kann man wechselnd anderen Mitgliedern zu schreiben, so dass Arbeitsbelastung oder Dominanz auf einer Sitzung (in Form von Redeleitung) wechseln könnten.
Diese "Arbeitstreffen" könnte man immer vor die jeweiligen Ausschussrunden (in HGW und im Kreis schalten). Damit wäre auch für die gewählten Mitglieder ein fester Anlaufpunkt gegeben, in dem man sich mit den anderen Piratinnen und Piraten vor Ort austauschen kann. Hier könnte man gemeinsame Positionen für Fraktion und BS bzw. Kreistag festlegen.
Die Reduzierung der Schwarmtischtreffen würde dazu führen, dass wir dann wieder mal das Projekt "Themenschwarmtische" angehen könnten. (1-2 im Monat dann) Dies würde die Möglichkeit bieten, dass wir direkt für Themen und Sitzungen werben könnten (je nach Thema kommen dann sogar Personen) und wir gleichzeitig dann auch regelmäßige Veranstaltungen der Piraten HGW anbieten könnten, die zu mindestens qualitativ über dem aktuellen Schwarmtisch liegen. Klar muss für mich dabei auch sein, dass Strukturfragen bzw. parteiinternes nicht unbedingt auf diesen Themenschwarmtischen diskutiert werden muss. (Mein Gefühl in der Vergangenheit war es, dass dies eher Gäste abschreckt)
*2) Umsetzung*
/Themenschwarmtische/
Grundsätzlich erzeugen Themenschwarmtische natürlich Mehraufwand, für alle. Entweder muss man sich vorbereiten oder es gibt Personen die Materialien zur Vorbereitung sammeln müssen. Ich bin aber der Überzeugung, dass wir solche Veranstaltungen einmal im Monat schaffen könnten. (Ja, das würde zu einer Reduzierung von Treffen insgesamt führen von 4 pro Monat auf wahrscheinlich 3 bzw. 2)
Durch die Reduzierung schaffen wir mehr Zeit für die vielen anderen Treffen die wir auch bewältigen müssen. (Fraktion, Ausschüsse, BS, Kreistag etc.) Gleichzeitig wären wir aber so die einzige Partei in HGW die regelmäßig politische Veranstaltungen für alle anbietet - natürlich mit einem starken regionalen/lokalen Bezug. Ich weiß dass es solche Planungen schon einmal gab, aber ich glaube mit dem Einzug in die Kommunalparlamente haben wir zu einem viel mehr Einflussmöglichkeiten/Informationsmöglichkeiten und gleichzeitig auch ein größeres Gewicht in der Öffentlichkeit.
/"Arbeitstreffen"/
Bei den Arbeitstreffen würden wir uns mit konkreten Vorlagen aus den jeweiligen Gremien beschäftigen und über diese diskutieren. Gleichzeitig könnten wir hier aber auch eigene Vorschläge und Anträge erarbeiten und die weitere kommunale Arbeit koordinieren. (Anträge, Anfragen, Positionserarbeitung für die Fraktion etc.) Die Treffen haben eigentlich nicht den riesigen Arbeitsaufwand, weil natürlich viele Unterlagen schon zur Verfügung stehen. Es wird dann arbeitsintensiv wenn eigene Dinge vorbereitet werden sollten. Aber ich halte es für sinnvoll dass nicht nur den Mitgliedern und Stellvertreterinnen in den jeweiligen Gremien zu überlassen, sondern das ruhig in einer "größeren" Runde gemeinsam zu entwickeln. Gleichzeitig reduzieren Arbeitstreffen die Arbeitsbelastung des Einzelnen.
*3) Weitere Umsetzung*
Ich würde gerne mit euch über diese Ideen hier und beim nächsten Schwarmtisch am Donnerstag (28.) sprechen. Leider habe ich am 28. auch eine Ausschusssitzung in Anklam. Ich weiß also nicht, ob und wann ich es zum Schwarmtisch schaffe. Deshalb hier der erste Aufschlag.
- [Piraten Vorp-Greif] (Kommunale) Arbeit vor Ort, MRod, 25.08.2014
- Re: [Piraten Vorp-Greif] (Kommunale) Arbeit vor Ort, FBM, 25.08.2014
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