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nrw-essen - [NRW-Essen] Unterstützung des Aufrufs von Essen stellt sich quer gegen die AfD-Versammlung am 25.2. in Essen

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Betreff: Mailingliste der Essener Piraten

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[NRW-Essen] Unterstützung des Aufrufs von Essen stellt sich quer gegen die AfD-Versammlung am 25.2. in Essen


Chronologisch Thread 
  • From: "Max Adelmann" <Madelmann AT gmx.de>
  • To: "Max Adelmann" <Madelmann AT gmx.de>
  • Subject: [NRW-Essen] Unterstützung des Aufrufs von Essen stellt sich quer gegen die AfD-Versammlung am 25.2. in Essen
  • Date: Tue, 14 Feb 2017 12:05:31 +0100
  • Importance: normal
  • Sensitivity: Normal

Hallo zusammen,
 
bitte unterstützt diesen Aufruf von Essen stellt sich quer und schreibt dazu eine kurze Mail an: info AT essen-stellt-sich-quer.de
 
Alle unterstützende Organisationen, Gruppen, Initiativen (und natürlich Einzelpersonen, die uns tatkräftig helfen möchten) bitte am Freitag zu dem Termin im "Istra" kommen!
 
**********************************
 
Liebe Antifaschist*innen, liebe Freund*innen,

am 25. und 26. Februar plant die "Alternative für Deutschland" (AfD) im Saal "Europa" der Messe Essen ihre Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl 2017 aufzustellen. Für uns steht fest, dass die AfD keine gewöhnliche Partei ist. Sie ist eine Partei, die klar rassistisch ist, in Teilen auch offen antisemitisch. Sie ist eine Partei, die Minderheiten attackiert und Politik gegen die Schwächsten der Gesellschaft macht. Aus diesem Grund werden wir als breites Bündnis mit vielen weiteren Organisationen und Initiativen am 25. Februar gegen die AfD protestieren.

Zur Vorbereitung findet bereits am 17.02. um 18:30 Uhr im Saal des Steakhaus Istra in der Rüttenscheider Str. 159, 45131 Essen, ein Treffen mit allen Beteiligten statt, um den aktuellen Stand der Planungen und Aktionen zu besprechen. Wir planen ein breit angelegtes Bündnis, ähnlich dem großen vor zwei Jahren, bestehend aus allen demokratischen Kräften, Bürgerinnen und Bürgern aus Essen, Organisationen, Verbänden und Vereinen, beispielsweise aus dem Sport, religiösen Gemeinschaften, Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten, Firmen, Jugendorganisationen und -gruppen, Flüchtlingsunterstützern, Künstlern, Studierenden, politischen Parteien und Vereinigungen. Wir laden hiermit alle Interessierten herzlich ein, zu diesem offenen Treffen zu kommen.

Als Bündnis haben wir bereits einen Aufruf zu den Aktionen gegen die AfD verfasst. Wir werden ihn in den nächsten Stunden auf unserer Internetseite http://www.essen-stellt-sich-quer.de veröffentlichen. Alle, die den Aufruf unterstützen möchten, können ihn unterzeichnen:
 

Rassismus ist keine Alternative!

Am 25. und 26. Februar wird die „Alternative für Deutschland“ hier in Essen ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundestagswahl aufstellen. Dazu hat sich die europafeindliche Partei ausgerechnet im Saal „Europa“ der Messe Essen eingemietet.

Warum es wichtig ist, gegen die AfD auf die Straße zu gehen:

Die „Alternative für Deutschland“ steht für eine Politik der Abschottung. Während Flüchtlinge ihre zerbombten Städte und Länder verlassen müssen, plant die AfD die Grenzen für Schutzsuchende zu schließen. Sie tritt für Abschaffung des grundgesetzlich verbrieften Asylrechts und seine Umwandlung in ein "Gnadenrecht des Staates" ein. Prominente dieser Partei fordern sogar unverhohlen, an den Außengrenzen auf Flüchtende zu schießen.
Die AfD verdächtigt Flüchtende generell nur aus wirtschaftlichen oder mit kriminellen Absichten nach Deutschland und Europa zu kommen. Das ist rassistisch, da der einzige Anlass für diese haltlose Verdächtigung die Hautfarbe und das Herkunftsland ist. Besonders hetzt die Partei dabei gegen Muslime und phantasiert von einer „Islamisierung“ Deutschlands.
Der ultrarechte, einflussreiche Flügel, die sogenannte „Patriotische Plattform“, betreibt blanken Geschichtsrevisionismus. Gemäß dem Motto „Jetzt muss aber gut sein“ wird die Schuld Hitlerdeutschlands am Zweiten Weltkrieg und den Verbrechen der Nationalsozialisten relativiert. Orte der Erinnerung, wie das Holocaust-Mahnmal in Berlin, sind Parteivorstandsmitgliedern der AfD ein Dorn im Auge und gelten als „Denkmal der Schande“. Klare antisemitische Tendenzen sind ebenfalls in der Partei erkennbar (Fall Gedeon, MdL in Baden-Württemberg).
Zurück in den Mief der 50er Jahre - Die AfD vertritt ein reaktionäres Familienbild, bei der die Frau ihren „angestammten“ Platz, sprich, die Küche, einnimmt und beispielsweise im Falle einer ungewollten Schwangerschaft nicht selbstbestimmt über ihren Körper entscheiden darf. Mühsam durchgesetzte Entkriminalisierung von Homosexuellen und bescheidene Ansätze der Gleichstellung dieser, sollen rückgängig gemacht werden.
Die vielen „Protestwähler und Abgehängten“ aus Schichten mit niedrigem Einkommen werden regelrecht belogen, denn die AfD steht mit Verschärfung der Hartz IV-Gesetze, der Ablehnung eines menschenwürdigen Mindestlohns und der weiteren Flexibilisierung am Arbeitsmarkt, beispielsweise in Bezug auf den Kündigungsschutz, für eine Politik, die sich gegen eben diese Wählerinnen und Wähler richtet.

Nein zu Rassismus! Nein zur AfD!

Wir rufen dazu auf, die Delegierten am 25. Februar um 7:30 Uhr vor der Messe Essen zu „empfangen“ und gegen die Politik der „Alternative für Deutschland“ Gesicht zu zeigen. Ab 11:00 Uhr organisieren wir eine Demonstration unter dem Motto „Rassismus ist keine Alternative“ von der Messe Essen mit Zwischenkundgebung um 11:30 Uhr am Rüttenscheider Stern bis zum Willy-Brandt-Platz, wo um ca. 12:30 Uhr eine Abschlusskundgebung stattfinden wird.
Wir stellen uns klar gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rassismus und treten für eine freie, offene und tolerante Gesellschaft ein! Rassismus ist keine Alternative!

Unterstützerinnen und Unterstützer:

  •          Essen stellt sich quer
Wer diesen Aufruf öffentlich unterstützen möchte, kann eine kurze Mail mit Namen und Ort (bspw. „Maria Mustermensch, Essen“ oder „Verein für XY e.V., Bottrop“) an die Adresse info AT essen-stellt-sich-quer.de schreiben.
 


  • [NRW-Essen] Unterstützung des Aufrufs von Essen stellt sich quer gegen die AfD-Versammlung am 25.2. in Essen, Max Adelmann, 14.02.2017

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