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Betreff: Infos für Duisburger Piraten
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[NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: Tunnelkunst als Chance gelebter Demokratie
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- From: Piratenpartei Kreisverband Duisburg - Pressemitteilung <armin.wittrin AT piratenpartei-duisburg.de>
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- Subject: [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: Tunnelkunst als Chance gelebter Demokratie
- Date: Tue, 08 Jul 2014 22:43:29 +0200
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-duisburg>
- List-id: Infos für Duisburger Piraten <nrw-duisburg.lists.piratenpartei.de>
Am 7. Juli 2014 gehen Meldungen durch die Presse, das der Duisburger
Oberbürgermeister Sören Link die Ausführung eines Kunstprojekts für die
Ruhrtriennale 2014 überraschend gestoppt hat. Es geht um die begehbare
Installation "Totlast" des Raumkünstlers Gregor Schneider. Für seine
Vorgehensweise und Begründung erntet der OB weit über die Stadtgrenzen hinaus
harsche Kritik. Die Duisburger PIRATEN sehen in der aktuellen Aufregung aber
auch eine Chance für gelebte Demokratie.
OB Sören Link ist unter anderem Kuratoriumsvorsitzender des Lehmbruck Museums
und war daher von Beginn an in die Planungen eingeweiht. Seine Begründung für
den kurzfristige Stopp: >>Duisburg ist noch nicht reif für ein Kunstwerk, dem
Verwirrungs- und Paniksituationen immanent sind.<<
OB Link bezieht sich damit auf die Loveparade-Katastrophe vom 24. Juli 2010.
Nach seiner Ansicht erzeugt die Rauminstallation negative Assoziationen mit
diesem Ereignis. Während der gesamten Planungszeit ist das Projekt jedoch nie
offen mit diesem Thema in Verbindung gebracht worden. Die Kritiker sprechen
daher ganz hart von Zensur und empfinden die Entscheidung des OB als
unerträgliche Bevormundung.
Offensichtlich hat Sören Link das Kunstprojekt gestoppt, weil er sich als OB
um das Wohlergehen der Menschen in Duisburg sorgt. Dies wird auch von ihm
erwartet. Die Reaktionen auf den Projektstopp zeigen jedoch, dass er eine
Fehlentscheidung getroffen hat. Sören Link hat nun die einmalige Chance, als
OB unmittelbar auf die Menschen in seiner Stadt einzugehen und das Projekt
wieder freizugeben.
Eine Fehlentscheidung zuzugeben und sie sogar zurückzunehmen ist keine
Schmach, sondern zeugt von persönlicher Souveränität. Auch das wird von einem
Oberbürgermeister erwartet. Die Duisburger PIRATEN fordern Sören Link daher
auf, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken.
Verantwortlich für diese Pressemitteilung:
Armin Wittrin
Pressesprecher
PIRATEN Partei Duisburg
Mobil: 0157-82254129
armin.wittrin AT piratenpartei-duisburg.de
Über die Piratenpartei Deutschland:
Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) wurde am 10. September 2006 in Berlin
gegründet und ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte der nicht im
Bundestag vertretenen Parteien.
- [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: Tunnelkunst als Chance gelebter Demokratie, Piratenpartei Kreisverband Duisburg - Pressemitteilung, 08.07.2014
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