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Betreff: Infos für Duisburger Piraten
Listenarchiv
- From: hpweyer <hpw.agpos AT gmail.com>
- To: nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de
- Subject: [NRW-Duisburg] WG: Freiheit für Pussy Riot
- Date: Fri, 24 Aug 2012 19:52:34 +0200
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-duisburg>
- List-id: Infos für Duisburger Piraten <nrw-duisburg.lists.piratenpartei.de>
Gruss hpweyer
-------- Originalnachricht --------
Betreff: Freiheit für Pussy Riot
Von: Amnesty International Deutschland <newsletter AT amnesty.de>
An: hpweyer AT piratenpartei-nrw.de
Cc:
Liebe/r Hans-Peter Weyer,
zwei Jahre Strafkolonie für wenige Minuten Protestgesang - so lautet das am
17. August verkündete Urteil gegen drei Sängerinnen der russischen Punk-Band
Pussy Riot.
Nadezhda Tolokonnikova, Maria Alekhina und Ekaterina Samutsevich hatten im
Februar 2012 in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale ein „Punkgebet"
aufgeführt, um gegen Präsident Putin und die zunehmende Unterdrückung der
Opposition zu protestieren. Das Gericht hatte ihnen daraufhin „von religiösem
Hass motiviertes Rowdytum" zur Last gelegt.
Bis heute fahndet die Polizei nach zwei weiteren Pussy-Riot-Mitgliedern, die
ebenfalls an der Aktion beteiligt gewesen sein sollen. Auch ihnen drohen
Haftstrafen wegen Rowdytums.
Nadezhda Tolokonnikova, Maria Alekhina und Ekaterina Samutsevich sind
gewaltlose politische Gefangene, die verurteilt wurden, weil sie ihr Recht
auf freie Meinungsäußerung ausübten. Für eventuelle Verletzung religiöser
Gefühle haben sich alle Frauen entschuldigt. Die Anwälte der Punk-Band wollen
gegen das Urteil Berufung einlegen.
Amnesty International fordert die sofortige Freilassung der Sängerinnen sowie
die Einstellung der Fahndung nach weiteren Mitgliedern der Band.
Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Online-Petition und fordern Sie die
sofortige und bedingungslose Freilassung der drei Sängerinnen von Pussy Riot:
http://www.amnesty.de/pussy-riot
Bereits seit ihrer Festnahme im März setzt sich Amnesty für die drei Frauen
ein. Und auch wenn das Urteil schockierend ist, so haben die vielen
Protestschreiben von Amnesty-Unterstützerinnen und -Unterstützern anscheinend
dazu beitragen, das Strafmaß zu verringern.
Einer der Anwälte der Punk-Band bedankte sich bei Amnesty mit den Worten:
„Wenn sich Amnesty International und andere Menschen nicht für den Fall
eingesetzt hätten, hätte die Staatsanwaltschaft wahrscheinlich sieben Jahre
Haft für die Frauen gefordert und sie wären zu fünf Jahren verurteilt worden."
Wir werden uns auch weiterhin für Pussy Riot einsetzen – und dabei brauchen
wir Ihre Unterstützung!
Das harte Vorgehen der Behörden gegen die Aktivistinnen ist ein weiteres
Beispiel für die zunehmende Repression gegen Regimekritiker in Russland. Auch
am Rande der Urteilsverkündung hatte die Polizei wieder Aktivisten
festgenommen.
Deshalb ist es umso wichtiger, jetzt zu handeln!
Vielen Dank für Ihren Einsatz!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Kampagnen-Team bei Amnesty International in Deutschland
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- [NRW-Duisburg] WG: Freiheit für Pussy Riot, hpweyer, 24.08.2012
- Re: [NRW-Duisburg] Fwd: Freiheit für Pussy Riot, Hiptronic, 24.08.2012
- Re: [NRW-Duisburg] Fwd: Freiheit für Pussy Riot, mal1euro, 26.08.2012
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