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nrw-duisburg - [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: "Vergebene Chance" - Piratenpartei und OB-Kandidat Rubinstein kritisieren "Bürgerbeteiligung Haushaltssanierungsplan"

nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Infos für Duisburger Piraten

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[NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: "Vergebene Chance" - Piratenpartei und OB-Kandidat Rubinstein kritisieren "Bürgerbeteiligung Haushaltssanierungsplan"


Chronologisch Thread 
  • From: Piratenpartei NRW - Pressemitteilung <duisburg AT piratenpartei-nrw.de>
  • To: NRW-Duisburg AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: "Vergebene Chance" - Piratenpartei und OB-Kandidat Rubinstein kritisieren "Bürgerbeteiligung Haushaltssanierungsplan"
  • Date: Mon, 04 Jun 2012 01:50:19 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-duisburg>
  • List-id: Infos für Duisburger Piraten <nrw-duisburg.lists.piratenpartei.de>


Die PIRATEN Duisburg bezeichnen die soeben zu Ende gegangene
"Bürgerbeteiligung Haushaltssanierungsplan" der Stadt Duisburg als "Farce".
Die Informationsgrundlagen seien unvollständig und der Zeitraum zu kurz,
moniert die Piratenpartei. Auch der unabhängige OB-Kandidat Michael
Rubinstein spricht von einer "vergebenen Chance".

"Wenn es ums Geldausgeben geht, werden die Bürger nicht gefragt, wenn es ums
Sparen geht, schon", fasst Hans-Peter Weyer, Pressesprecher der Duisburger
PIRATEN, das Kernproblem aus seiner Sicht zusammen. Der städtische Haushalt
müsse im Gesamten betrachtet werden, zusammen mit den Zahlen der städtischen
Gesellschaften, um tatsächlich aussagekräftige Datengrundlagen zu haben.
"Erst, wenn die Bürger wissen, wofür alles Geld ausgegeben wird, können sie
seriös darüber mitreden, wo gespart werden kann", so Weyer.

Das sei natürlich unter dem Zeitdruck, der jetzt gemacht werde, nicht
möglich. Insofern handele es sich bei der so genannten "Bürgerbeteiligung" um
eine Farce, denn als Grundlage dienten nur die von der Verwaltung bereits
ausgewählten Sparvorschläge. "Die können aber nur dann richtig eingeordnet
werden, wenn man das Ganze kennt", betont Weyer.

Den knappen Zeitrahmen kritisiert auch der unabhängige OB-Kandidat Michael
Rubinstein. "Grundsätzlich begrüße ich die Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung,
die jetzt geschaffen wurde. Nur leider kommt sie meiner Überzeugung nach zu
kurzfristig. Ich befürchte, dass die Vorschläge in dem knappen Zeitraum bis
zum 25. Juni bei den Parteien keine große Beachtung finden. Seitens der SPD
wurde ja angekündigt, noch vor der Wahl am 17. Juni konkrete Vorschläge zu
unterbreiten. Aus diesem Grund werden hier leider falsche Hoffnungen auf eine
wirkliche Bürgerbeteiligung geweckt. Ganz eindeutig eine vergebene Chance."

Verantwortlich für diese Pressemitteilung:
Hans-Peter Weyer
Presseteam Piratenpartei Duisburg
Goebenstrasse 94
47169 Duisburg
Tel: 0203-5090895
Mobil: 0172-2583569
E-Mail: duisburg AT piratenpartei-nrw.de


Über die Piratenpartei Deutschland:

Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) wurde am 10. September 2006 in Berlin
gegründet und ist mit rund 30.000 Mitgliedern die größte der nicht im
Bundestag vertretenen Parteien.

Die PIRATEN treten ein für mehr Transparenz des Staates, direkte Demokratie
und stärkere Bürgerbeteiligung, Bekämpfung von Monopolen, gebührenfreie
Bildung, Offenlegung von öffentlich geförderten Forschungsergebnissen,
Stärkung der Bürgerrechte sowie Wahrung der Grundrechte. Zur Landtagswahl in
Nordrhein-Westfalen erweiterten die PIRATEN ihr Programm zudem um Themen wie
Arbeit und Soziales, Bauen und Verkehr, Verbraucherschutz, Gesundheits- und
Drogenpolitik, Kultur, Umwelt sowie Wirtschaft und Finanzen.

Mit ihren programmatischen Zielen hat die Piratenpartei bereits einige
Erfolge erzielt: Seit der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin im Jahr 2011
ist die Bürgerrechtspartei mit 15 Abgeordneten erstmals in einem
Landesparlament vertreten. Bei der Bundestagswahl 2009 gewannen die PIRATEN
2,0 Prozent der Stimmen und konnten bei der Landtagswahl im Mai 2010 in
Nordrhein-Westfalen 1,6 Prozent der Wähler überzeugen. Inzwischen sind die
PIRATEN auch in die Landtage von Saarland, Schleswig-Holstein und
Nordrhein-Westfalen eingezogen. Im Europaparlament stellen sie durch die
schwedische „Piratpartiet“ bereits zwei Abgeordnete. In Bielefeld ist die
Piratenpartei in der Bezirksvertretung Dornberg, in Jüchen im Gemeinderat
sowie in Münster und Aachen im Stadtrat vertreten.



  • [NRW-Duisburg] Pressemitteilung der Piratenpartei Duisburg: "Vergebene Chance" - Piratenpartei und OB-Kandidat Rubinstein kritisieren "Bürgerbeteiligung Haushaltssanierungsplan", Piratenpartei NRW - Pressemitteilung, 04.06.2012

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