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nrw-ak-landespolitik - [Nrw-ak-landespolitik] Wahlprogrammvorschläge des AK Kultur NRW zur Landtagswal 2010

nrw-ak-landespolitik AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Nrw-ak-landespolitik mailing list

Listenarchiv

[Nrw-ak-landespolitik] Wahlprogrammvorschläge des AK Kultur NRW zur Landtagswal 2010


Chronologisch Thread 
  • From: Stefan Bröse <bla AT blubb.ws>
  • To: <nrw-ak-landespolitik AT lists.piratenpartei.de>
  • Cc: NRW-AK-Kultur AT lists.piratenpartei.de, NRW Vorstand <vorstand-nrw AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: [Nrw-ak-landespolitik] Wahlprogrammvorschläge des AK Kultur NRW zur Landtagswal 2010
  • Date: Tue, 12 Jan 2010 05:08:09 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-landespolitik>
  • List-id: <nrw-ak-landespolitik.lists.piratenpartei.de>

Ahoi Piraten!

Nach mehreren nächten Formulierungs Marathons, ausarbeiten, korrekturlesen und für jeden Buchstaben mindestens einmal über das Wiki fluchen hier nun die vorläufig Endgültige Version der
Wahlprogrammvorschläge des AK Kultur NRW zur Landtagswal 2010.

Wir haben die Version bereits unter http://projektakademie.org/mediawiki/index.php/Crew:AK/Landespolitik_AK/WP_Kultur eingetragen, auf der entsprechenden Seite im Piratenwiki ( http://wiki.piratenpartei.de/Crew:AK/Kultur_NRW/Forderungen ) war ein Eintrag heute aber durchgehend (vermutlich auf grund der Dokumentlänge) nicht möglich.

Inhaltlich dürfte sich in den nächsten 24h nicht mehr viel ändern, trotzdem sind noch kleinere Korrekturen (Rechtschreibung etc.) möglich. Ich weiß auch nicht was der AK Landespolitik noch damit vor hat, ihr dürft jedenfalls drüber her fallen. Ich habe das ganze aber dennoch vorsorglich mit an den Vorstandsverteiler gesendet damit der Vorstand die Vorschläge fristgerecht erhalten hat und wir notfalls die mit dieser E-Mail vorliegende Version abstimmen können, sofern kein weiteres Update seitens des AK Kultur oder des AK Landespolitik vorgenommen werden bzw. falls diese nicht Fristgerecht eingehen.

Es wäre nett wenn mir jemand vom AK Landespolitik sowie vom Vorstand kurz den Eingang der Mail bestätigen könnte, nur um sicher zu gehen das das ganze Fristgerecht eingegangen ist.

Auf meinen text folgt das ganze nochmal im Wiki Syntax.

Piratige Grüße
im Auftrag des AK Kultur NRW
Stefan

________________________________________________

AK Kultur NRW

Wahlprogrammentwurf zur Abstimmung

Förderung durch Vernetzung - Offene Strukturen fordern und den Zugang zur Kultur erleichtern

__TOC__

== Rundfunk und Medien ==
=== Förderung von Bürgerfunk und Rundfunkprojekte im Allgemeinen ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Förderung von Bürgerfunk und Rundfunkprojekte im Allgemeinen
| text = Der Bürgerfunk in NRW unterscheidet sich sehr stark vom Bürgerfunk der anderen Länder. So existieren in NRW keine lokalen Offenen Kanäle sondern nur die Pflicht der Lokalradios Bürgerfunk auszustrahlen. Dies bietet auf der einen Seite hohe technische Gegebenheiten die wiederum auch die Verbreitung des Bürgerfunkes fördern, auf der anderen Seite jedoch auch, dass nur eine sehr geringe Sendezeit (1h pro Tag) zur Verfügung stehen oder auch gar kein Bürgerfunk angeboten wird, wenn Lokalradios fehlen (z.B. in Olpe oder Kreis Heinsberg).

Ebenso ist es Pflicht, dass jeder der Bürgerfunk machen möchte an einer kostenpflichtigen Fortbildung teilnimmt ("Radioführerschein"), bevor er Bürgerfunk machen darf. Dies kann zwar auf der einen Seite die Qualität des Bürgerfunkes verbessern, sorgt aber auf der anderen Seite dafür, dass es Menschen gibt die gerne Bürgerfunk machen möchten, aber kein Geld oder Möglichkeiten besitzen an diesen Schulungen teilzunehmen. Ebenso gibt es keine Kostenerstattung bzw. Förderung mehr für die Produktion von Bürgerfunk Sendungen durch die Landesanstalt für Medien, sondern nur noch für Projekte wie z.B. Schulen ans Radio oder die Aus- und Fortbildung. Diese Förderung gibt es aber auch für normale Rundfunkanstalten, weshalb solche meist bevorzugt werden.

Die Piraten fordern daher zwar eine Qualitätsverbesserung durch z.B. kostenlose Schulungen oder Förderungen, möchten aber, dass die Pflicht Kurse, welche zwangsweise mit Kosten verbunden sind, durch ein praxisnäheres Konzept ersetzt wird. So sollten "neue" Bürgerfunker in ihrer Radiowerkstatt (Bürgerfunkstudio) eine Lern- und Kennenlernphase im Rahmen einer redaktionellen Mitarbeit oder eines Praktikums absolvieren. Diese begleitdende Maßnahme sollte mindestens 6 Monate betragen. In dieser Zeit können praktische Erfahrungen durch die Arbeit an neuen Sendungen, redaktioneller Gestaltung und Rundfunkerfahrungen in Begleitung erfahrener Moderatoren gesammelt werden. Nach dieser Lern- und Kennenlernphase kann das entsprechende Bürgerfunkstudio eine NRW Weit gültige Bescheinigung ausstellen, welche zum alleinigen Betreuen einer Sendung berechtigt.

Darüber hinaus sollte die Landesanstalt für Medien eine Förderung von Bürgerfunkstudios anstreben. Die Piraten fordern eine Förderung von einzelnen öffentlichen Studios, welche gemeinnützig betrieben werden. So hat jeder Bürger die Möglichkeit (und das Recht) eigene Sendungen produzieren zu können.

Da seit der Novellierung des Landesmediengesetzes im Jahr 2007 fremdsprachige Sendungen ''quasi'' abgeschafft worden sind, stellt dies in den Augen der Piraten einen Mangel dar. Die Piraten setzen sich daher für eine Abschaffung des Verbotes ein und möchten, dass Gäste und Migranten auch Sendungen in Ihrer Landessprache hören können. Sendungen könnten zweisprachig, in deutscher und einer anderer Sprache, produziert werden. So können Deutsche Zuhörer Sendungen in ihrer Sprache verfolgen und Migranten und Gästen in Ihrer Sprache zuhören. Dies unterstützt die Möglichkeit eine andere Sprache kennen und verstehen zu lernen.

| status = 0
| index = 13.1
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = -Anzeige- / SQAMPY
}}


===Förderung von Bürgerfunk über Neue Medien===

{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Förderung von Bürgerfunk über Neue Medien
| text = Der Bürgerfunk soll neben dem klassischen Modell der Sendezeit auf lokalen Rundfunksender zusätzlich über neue Kommunikationswege gefördert werden. Das Internet bietet eine großartige Möglichkeit Sendungen zu verbreiten.

Dies ermöglicht, dass auch Alternativsendungen länger abrufbar und für eine größere Zielgruppe zugänglich sind. Ebenso existiert dann keine Beschränkung auf ein regionales Gebiet.

Die Piraten fordern daher, dass Möglichkeiten einer Realisierung überprüft werden und bei Umsetzbarkeit eine Verbreitung von Bürgerfunk über das Internet angestrebt wird. Dies soll eine Ergänzung zu den Bemühungen, Online-Streams anzubieten, sein.

So kann man Bürgerfunk eine komplett eigene Platform geben um über diese Art und Weise Bürgerfunk Sendungen anderer Region zu bewerben und zu präsentieren.

Ebenso kann man diese Plattform für die Förderung von Nachwuchskünstlern nutzen. Es gibt im Bereich Bürgerfunk Sendungen, welche Nachwuchskünstler präsentieren. Diese könnten über eine größere Verbreitung besser gefördert werden, als nur auf regionaler Ebene.

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| index = 13.2
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = [[Benutzer:-Anzeige-|-Anzeige-]]
}}

=== Förderung von Sprachkultur im Radio ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Förderung von Sprachkultur im Radio
| text = "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat den Auftrag, sich um die Minderheiten in der Gesellschaft zu kümmern". Zu solchen Minderheiten zählen auch sprachliche Randgruppen, Immigranten, oder auch Gäste aus anderen Ländern.

Diesem Auftrag kamen die öffentlich-rechtlichen Radiosender auch lange Zeit nach. Pünktlich zum Jahr 2010 hat der WDR - welcher mit dem Funkhaus Europa einen der wenigen aktiven, multilingualen Sender in Deutschland betreibt - beispielsweise die Sendezeiten in Türkischer Sprache gekürzt. Im heutigen Angebot der Radiostationen finden sich bundesweit zunehmend weniger mehrsprachige Programminhalte.


Die Piraten fordern aus diesem Grund, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk den bisherigen Anteil an fremdsprachlichen Inhalten beibehält, oder gar wieder erweitert. So kann eine kulturelle und sprachliche Vielfalt gewährt werden, die in der EU Grundrechte Carta festgelegt ist ("Die Europäische Union respektiert die Sprachliche Vielfalt.").

| status = 0
| index = 13.3
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = -Anzeige- / SQAMPY
}}


=== Produktion von Radiohörspielen und Serien ===

{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Produktion von Radiohörspielen und Serien
| text = Radiohörspiele und Serien gehören zur traditionellen Unterhaltungsform der Massenmedien. Sei es die Übertragung von Theaterstücken, Literaturlesungen oder auch Gameshows, Talkformate aber auch Comedyshows bieten sich hier besonders gut an. Ebenfalls ist das Radio sehr gut geeignet um Fortsetzungsgeschichten, die speziell dafür konzipiert wurden, zu präsentieren. Im WDR gibt es bereits auf verschiedenen Kanälen ein Angebot für solche Sprachformate. Diese Formate sollten beim WDR mindestens im derzeitigen Ausmaß beibehalten werden, oder sogar ausgebaut werden. Zusätzlich wäre es sinnvoll, diese Sendungen als Podcasts zum Download anzubieten.

Diese Formate sollten grundätzlich auch im Bereich Bürgerfunk stärker thematisiert werden. Dabei besteht die Möglichkeit, Downloads und Streams im Internet zugänglich zu machen, um so ein größeres Publikum anzusprechen.

| status = 1
| index = 13.4
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = [[Benutzer:Elle|Elle]]
}}


=== Förderung von Nachwuchskünstlern im Radio ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Förderung von Nachwuchskünstlern im Radio
| text =

Das Radio ist noch immer das wichtigste Medium im Bereich Musik und Sprachbeiträge. Oft ist es allerdings schwer als Künstler im Radio gesendet zu werden. Der WDR sollte nach Vorbild des Hessischen Rundfunks, der bereits ein entsprechendes Portal betreibt, eine Internetcommunity schaffen. Über einen dafür eigerichteten Kanal können Nachwuchskünstler Beiträge (Musik, Wort, Comedy, Hörspiel etc.) einstellen. Die Nutzer der Plattform können Beiträge bewerten. Hierdurch kann ein Künstler nicht nur bei den Nutzern bekannt werden, eine Redaktion kann aus den Beiträgen eine wöchentliche Auswahl zusammenstellen und im Rahmen einer entsprechenden Sendung vorstellen. Auf diese Weise können noch unbekannte Künstler gefördert werden, da man hier eine Plattform bzw. ein Format dafür schaffen kann, welches sich speziell für noch unbekannte Nachwuchskünstler eignet.

| status = 0
| index = 13.5
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = SQAMPY
}}


=== Mehr Mitgestaltung durch Hörer im Radio ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Mehr Mitgestaltung durch Hörer im Radio
| text =

Die Mitbestimmung des Radioprogramms ist derzeit für Hörer sehr schwierig. Kontakt zu laufenden Sendungen ist meist nur via Telefon, E-Mail oder Kontaktformulare auf Webseiten möglich.

In anderen Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten gibt es aber modernere Kommunikationsmöglichkeiten welche eine Reaktion auf das laufende Programm ermöglicht. So können zum Beispiel Musikwünsche über Webformulare eingesendet werden oder wöchentliche Hörercharts gewählt werden, die dann Einmal pro Woche präsentiert werden.

Eine Interaktive Plattform durch die Nutzung moderner Medien hilft dabei, die Hörer besser an der Programmgestaltung zu beteiligen. So könnte ein Internetforum oder ein Webchat ein nützliches Werkzeug sein, um dem Hörer mehr Möglichkeiten der Rückmelung und Mitbestimmung zu geben. Dies würde den Moderatoren und dem Sender ebenfalls ermöglichen, eine zeitnahe Rückmeldung durch die Hörer zu erhalten.

Die Piratenpartei fordert daher, die Onlineportale des WDR um adequate, Moderne Kommunikationsmöglichkeiten zu erweitern um den Hörern mehr Möglichkeiten der Mitgestaltung zu geben

| status = 0
| index = 13.6
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = SQAMPY
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== Literatur und klassische Kultureinrichtungen ==


=== Förderung von Museen und Kunstsammlungen ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Förderung von Museen und Kunstsammlungen
| text = Museen bieten eine großartige Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern, Neues kennenzulernen, eine Menge zu lernen, oder auch einfach nur Spaß zu haben. Hierbei ist es von großer Bedeutung, dass Museen gefördert werden, da sie sowohl Bildung als auch Freizeit in sich vereinen können. Daher ist es wichtig, dass jeder Mensch Zugang zu diesem Wissen erlangen kann. Leider ist dies heute nicht immer der Fall. Es kommt immer noch viel zu häufig vor, dass Hürden diesen Museumsbesuch verhindern. Dies kann sowohl an nicht bezahlbaren Eintrittspreisen, schlechter Anbindung oder an Nicht-barrierefreien Häusern liegen.

Die Piraten fordern daher, dass Besuche eines Museums für jeden Menschen möglich sein sollten. Dazu müssen Musseen und Kunstsammlungen besser gefördert werden und eventuelle Hürden erkannt und abgebaut werden.

Ebenso sollen Schüler bzw. deren Schulen Museumsbesuche besser bezahlen können (z.B. durch eine Förderung des Landes, kostenloser Eintritt oder stark verbilligter Eintritt), damit eine bessere Förderung junger Bürger erfolgen und ihnen (Allgemein)Wissen und kulturelle Bildung näher gebracht werden kann.
| status = 0
| index = 13.7
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = -Anzeige-
}}


=== Digitalisierung von Büchern ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Digitalisierung von Büchern
| text =

Die Landesbibliotheken enthalten einen großen Umfang an Wissen und kulturellen Werken. Leider sind diese Werke oft nur vereinzelt, oder an einigen Standorten gar nicht vorhanden. Die gezielte Suche nach Literatur kann oft weite Strecken oder Recherchearbeit erfordern.

Eine Lösung hierfür wäre die Digitalisierung der entsprechenden Werke. Dies würde die Informationen einem größeren Teil der Gesellschaft auf einfache Art und Weise verfügbar machen.

Die Piratenpartei fordert Werke, die in den Landesbibliotheken vorhanden sind, und die nicht mehr durch Verwertungsrechte geschützt sind, oder als vergriffen gelten zu Digitalisieren.

Soweit es möglich ist, sollten diese Werke unter einer freien Lizens veröffentlicht und somit der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht werden.

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| index = 13.8
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = SQAMPY
}}

=== Bessere Ausstattung von Bibliotheken ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Bessere Ausstattung von Bibliotheken
| text =

Die Literatur ist eine der wichtigsten Formen der Kultur. Das Kulturelle Angebot muss ständig erweitert und für die Allgemeinheit bereitgestellt werden.

Die Piratenpartei fordert daher die Finanzmittel für Bibliotheken zu erhöhen und ein breiteres Spektrum an Werken bereitzustellen.

| status = 0
| index = 13.9
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = SQAMPY
}}

== Förderung von Kunst & Kultur ==
=== Förderung, Austausch und Vernetzung von Nachwuchskünstlern ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Förderung, Austausch und Vernetzung von Nachwuchskünstlern
| text = Es gibt in den meisten Städten und Regionen Laientheater Spielgruppen, Nachwuchsmusiker und sonstige kreativ engagierte Mitbürger. In der Regel sieht es so aus, dass für diese Gruppen und Personen keine staatliche Förderung vorgesehen ist. Lediglich einige Leuchtturmprojekte (z.B. tanzhaus NRW, Düsseldorf -- TIC Theater Wuppertal) erhalten Förderung vom Land, bzw. den Kommunen. Förderung muss aber nicht heißen, dass ein finanzielles Budget zur Verfügung gestellt wird, wichtiger für den kreativen Nachwuchs ist es, überhaupt Präsentationsflächen zu bekommen; wo kann ich proben, wo zeige ich meine Kunst? Lösungsansätze sind die Nutzung von staatlichen und kommunalen Immobilien. Es gibt in jeder Stadt und Region leerstehende Räumlichkeiten die nur auf Nutzung warten, warum nicht diese Leerstände sinnvoll einsetzen? Gute Beispielansätze zeigen die Projekte "Empty Windows" in Dortmund und die Zwischennutzungsagentur in Wuppertal. Deshalb ist es sinnvoll eine Datenbank aufzubauen, die eine Übersicht über verfügbare Räumlichkeiten bietet.

Darüber hinaus ist es sinnvoll, Künstler und Künstlergruppen überregional zu vernetzen. Durch gezielte Vernetzung wird zum einen den Künstlern ermöglicht, ihre Kunst einem breitem Publikum zu präsentieren und mit anderen Künstlern gemeinsame Projekte zu gestalten. Zum Anderen erhält das Publikum die Möglichkeit ein breiteres Spektrum an Kunst wahrzunehmen.

Das Land NRW soll die Vernetzung von Künstlern und den Nachwuchs fördern.

Denkbar ist ebenfalls eine Umsetzung in Form von Städtepartnerschaften, aber auch über eine zentrale Plattform nach dem Prinzip: "Wir treten bei euch auf, wir stellen unsere Bühne dafür anderen zur Verfügung" oder "Lokale Künstler tauschen ihre Ausstellungsflächen gegen die in anderen Orten".

Wir wollen eine "Kulturlandkarte" für NRW umsetzen. Es soll Betreibern kultureller Einrichtungen möglich sein, sich zentral in eine Landkarte einzutragen. Das Ganze soll zum Einen ermöglichen, gezielt kulturelle Angebote zu finden, zum Anderen ist es hierdurch möglich verschiedene kulturelle Angebote regional und überregional miteinander zu vernetzen.

| status = 0
| index = 13.10
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = [[Benutzer:Polakueche|Polakueche]] / SQAMPY
}}


=== Förderung von kreativen Fähigkeiten ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Förderung von kreativen Fähigkeiten
| text =
Die frühzeitige Förderung von Interessen bei Kindern und Jugendlichen ist derzeit noch nicht optimal ausgebaut. Gerade in diesen Bereichen müssen Talente frühzeitig erkannt und gefördert werden.

Die Piratenpartei fordert daher, Konzepte nach Vorbild von "Jedem Kind ein Instrument"
auszuweiten und aufe künstlerische Themenfelder auszuweiten. Ähnliche Konzepte könnten zum Beispiel im Bereich der bildenden Kunst angewendet werden.

Die Piratenpartei setzt sich für die Verbesserung der Angebote für Kinder und Jugendliche ein. Insbesondere wollen wir die Förderung junger Talente und deren Fähigkeiten in Vereinen, Organsiationen, Verbänden und Schulen fördern.

| status = 0
| index = 13.11
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = SQAMPY
}}

== Ausbau der Förderungen im Bereich Kunst und Kreativität ==

=== Freie Lizenzen fördern ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Freie Lizenzen fördern
| text = Freie Lizenzen bieten jungen und aufstrebenden Künstlern, sei dies in der Musik oder in der Literatur, eine Möglichkeit ihre Werke einfach und Flexibel und ohne bürokratischen oder finanziellen Aufwand nach eigenen Wünschen zu schützen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Creative Commons Modell, welches sich steigender Beliebtheit erfreut.

Frei lizensierte, kulturelle Inhalte sind durch ihren (meist) kostenfreien Erwerb einem breiten Publikum zugänglich und sind nicht mit größeren Investitionen für den kulturell interessierten Bürger Verbunden. Hierbei sind zum Teil hohe Preise im Tonträger- oder Buchhandel oft eine Hemmschwelle für Bürger mit wenig Geld, diese käuflich zu erwerben. Frei lizensierte Kulturinhalte sind für Privatpersonen nur dann mit Kosten verbunden, wenn diese pysisch erworben werden. Daher fallen meist nur Material- und eventuell Versandkosten an.

Die Piratenpartei fordert daher eine intensive Förderung und Thematisierung des Themas Freie Lizenzen. Dies kann im Rahmen gezielter Veranstaltungen, oder auch Radio- und Fernsehproduktionen geschehen. Die Verbreitung und Förderung durch Internetportale sollte vor allem in die Erstellung eines passenden Wegweisers geschehen. So wird es möglich gemacht, den Bürgern an einem zentralen Punkt Angebote zur Verfügung zu stellen. Es wird weiterhin leichter sein, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. So wird die Suche nach Informationen erheblich vereinfacht. Genauso können auch Details zu verschiedenen Werken, oder auch Veranstaltungen mit eingebunden werden.

| status = 1
| index = 13.12
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = [[Benutzer:Elle|Elle]]
}}


=== Anerkennung von (digitalen) Spielen als Kulturgut ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Förderung von (digitalen) Spielen als Kulturgut
| text = Computerspiele, klassische Spiele wie Brett-, Karten- aber auch Rollenspiele oder das elektronisch unterstützte Geocaching und auch Sportspiele wie z.B. Paintball sind Kulturgüter und sollten als solche gefördert werden.
Der Prozess des Spielens ist unabhängig vom Medium stets eng verbunden mit Lernprozessen und fördert Kommunikation, Vernetzung und soziale Interaktion.Der Prozess des Spielens ist dabei nicht nur auf Kinder oder Jugendliche beschränkt, sowohl Computerspiele als auch Actionsportarten sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und werden von vielen Erwachsenen als Freizeitaktivität wahrgenommen.

Insbesondere die Nutzung moderner Medien wie Computerspielen baut soziale sowie nationale Grenzen ab und fördert mit Online-Spielen das gegenseitige Verständnis.
Darüber hinaus ermöglichen insbesondere Computerspiele, Künstlern neue Ausdrucksformen jenseits der klassischen Medien und bedürfen deswegen der Anerkennung als Kunstform. Mit dem Schwerpunkt der Industrie in NRW zeigt sich das Bundesland als deutscher Vorreiter der Kreativ- und eSports-Branche und somit als kultureller Innovationsmotor.

Aus diesen Gründen setzt sich die Piratenpartei für die Anerkennung und Förderung der (digitalen) Spielekultur ein. Zensur- und Verbotsforderungen, die sich auf wissenschaftlich äußerst fragwürdige Studien berufen, lehnen wir entschieden ab. Der verantwortungsbewusste Umgang mit dem Medium soll nicht durch Verbote, sondern durch Aufklärung und Schaffung von Medienkompetenz erreicht werden. Dies gilt für Heranwachsende sowie für Eltern.

| status = 0
| index = 13.13
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = [[Benutzer:Skreutz|Skreutz]]
}}

=== Förderung von E-Sport ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Förderung von E-Sport
| text = E-Sport ist die Kurzbezeichnung von 'Elektronischer Sport', einer modernen Form des sportlichen Wettkampfs, die mit Computerspielen über das Internet oder auf LAN-Turnieren ausgetragen wird. Im Zuge des weltweiten Bandbreitenausbaus hat der E-Sport sich zu einer Breitensportart, insbesondere der Jugendkultur entwickelt. Das Land NRW nimmt mit einem der weltweit führenden Veranstalter eine tragende Rolle in dieser Sportart ein.

E-Sport schafft dabei ein soziales Netz für die zahlreichen, jugendlichen Konsumenten von Online-Spielen. Im Gegensatz zur potentiellen Suchtgefährdung oder sozialen Isolation holt der E-Sport Jugendliche bei einer ihrer favorisierten Freizeitaktivitäten ab und vermittelt die Werte von sportlicher Fairness, Teamgeist und lässt sie an sozialen Veranstaltungen teilnehmen - online sowie vor Ort. Darüber hinaus ermöglicht der E-Sport körperlich beeinträchtigten Menschen, dennoch in einem Sportverein aktiv zu werden.

Daher engagiert sich die Piratenpartei für die Förderung von E-Sport, sowie dessen Vernetzung mit sozialen Projekten und der Vermittlung von Medienkompetenz bei Eltern und Schülern. Hierzu sollen Kooperationen mit Schulen und regionalen E-Sport Veranstaltern angestrebt werden.

| status = 0
| index = 13.14
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = [[Benutzer:Skreutz|Skreutz]]
}}

=== Modellversuch: Förder & Kulturzentren ===

{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Modellversuch: Förder & Kulturzentren
| text =
Im Bereich der Kulturpolitik gibt es derzeit gravierende Defizite im Bereich der Breitenförderung. Gleichzeitig werden Angebote an Subkulturen und Jugend - die den Kreativen Nachwuchs stellen - von der Politik als "Beschäftigungsangebot für Soziale brennpunkte" betrachtet. Gerade Künstler die nicht bekannt sind, oder abseits der anerkannten Kunstformen arbeiten, werden nicht ausreichend gefördert. Oft gibt es Unterstützung nur über Kunstvereine und Mitgliedschaften in Organisationen. Neue Ideen gehen dabei oft verloren, da es für die Künstler oft nicht nur an den Finanziellen Möglichkeiten fehlt, sondern auch an Möglichkeiten Praktisch zu arbeiten oder sich zu präsentieren. Auch Angebote für Subkulturen oder die frühzeitige Förderung von Interessen (Kinder, Jugendliche) ist ausbaufähig. Gerade in diesen Bereichen müssen Talente frühzeitig erkannt und gefördert, Möglichkeiten ausgebaut und Rahmenbedingungen für eine künstlerische Entfaltung geschaffen werden.

Die Piratenpartei hat daher das Konzept der "Förder und Kulturzentren" erarbeitet, welches wir als Modellversuch umsetzen möchten, um die Tauglichkeit im Alltag festzustellen.

Förderzentren auf Basis des Landes NRW, haben den Vorteil das sie unabhängig von der Mitglidschaft in Vereinen oder Organisationen für Jederman nutzbar sind. Die Leitung soll hierbei von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus den Bereichen Jugendarbeit, Kunst und Kultur erfolgen, welche die Einrichtung im Konsensprinzip führen.

Künstler, Kreative und Menschen mit einem konkreten Vorhaben aus den Bereichen Gesellschaft, kulturellem Austausch, Integration sowie Kunst und Kultur erhalten hier Unterstützung und Arbeitsräume. Hierbei gilt: Über die Kriterien kann von Zentrum zu Zentrum differenziert entschiden werden. Das bedeutet gleichzeitig das Zentren sich spezialisieren können. Dies bedeutet aber auch, dass eine Ablehnung in einem Zentrum nicht automatisch die Ablehnung bei einem anderen zur Folge hat.

Die Förderzentren sollte ein "Offenes" Konzept nach dem Piratenvorbild sein: Das Zentrum ist öffentlich und steht allen Besuchern offen. So ist auch direkt eine Plattform zur Präsentation der Künster vorhanden. Außerdem können Treffpunkte zur Förderung von Interessenschwerpunkten wie zum Beispiel Hackerspaces, Vereine oder lose Interessengruppen eingerichtet werden.

Zwischen den einzelnen Förderzentren soll eine Vernetzung stattfinden. Dieses ermöglicht es zusammen zu arbeiten, Kontakte zu knüpfen oder Ausstellungsflächen überregional zu tauschen.

| status = 0
| index = 13.15
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = SQAMPY
}}


=== Förderung von offenen Arbeitsstrukturen ===

{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Förderung von Offenen Arbeitsstrukturen
| text =

Co-Workingspaces, sind Orte der gemeinsamen Arbeit und Vernetzung zum Vorteil der Einzelnen und der Gemeinschaft. Diese sind offene Arbeitsräume, oftmals mit Gastronomie verbunden oder auch offene Büro-WGs, welche zum Beispiel speziell für Homeworker oder Selbständige konzipiert wurden um durch gemeinsames Arbeiten und Netzwerken einen Mehrwehrt für jeden Einzelnen zu schaffen.

Die Piraten setzen sich für die Förderung von offenen Arbeitsstrukturen ein. Hierdurch sollen auch Einrichtungen, die die Förderung von Interessenschwerpunkten zum Ziel haben, gefördert werden. Als Beispiel sind hier Konzepte wie Hackerspaces, Hallenprojekte aber auch Vereine aus dem Bereich der Freizeitgestaltung zu nennen.
Eine Förderung, die primär duch die Überlassung von Räumlichkeiten aus öffentlicher und/oder privater Hand vonstatten geht, nutzt bereits vorhandene Mittel und verlangt daher nicht nach teuren Neuinvestitionen. Die so geschaffenen Möglichkeiten bieten ein enormes Innovationspotenzial, die sich aus der Vernetzung und der gemeinsamen Arbeit an Projekten zusammensetzt. Dies gibt dem Bürger die Möglichkeit, seine Fähigkeiten zu spezialisieren und in Zusammenarbeit mit Anderen auszubauen. So werden soziale und auch berufliche Fähigkeiten gestärkt und erweitert.


| status = 0
| index = 13.16
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = SQAMPY
}}


=== Förderung von Nischenbereichen, neuen Kunstformen und jungen Künstlern ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Förderung von Nischenbereichen, neuen Kunstformen und jungen Künstlern
| text =
Die bisherige Kulturpolitik dreht sich nach unserem Empfinden sehr stark um den "Mainstream" Bereich. Gerade Künstler die nicht bekannt sind, oder abseits der anerkannten Kunstformen arbeiten, werden nicht ausreichend gefördert. Oft gibt es lediglich über Kunstvereine oder Mitgliedschaften in einschlägigen Organisationen Unterstützung. Neue Ideen gehen dabei oft verloren, da es für die Künstler nicht nur an finanziellen Möglichkeiten fehlt, sondern auch an Möglichkeiten praktisch zu arbeiten oder sich zu präsentieren. Auch sind Angebote für Subkulturen nicht ausreichend vorhanden. Gerade in diesen Bereichen müssen Talente frühzeitig erkannt und gefördert werden. Möglichkeiten sollen ausgebaut und somit Rahmenbedingungen für eine künstlerische Entfaltung geschaffen werden.

Die Piraten fordern deshalb einen Ausbau der Förderung neuer, größtenteils unbekannter Kunstformen und die Schaffung eines breiteren kulturellen Spektrums.

Die Piraten wollen neue Möglichkeiten ins Leben rufen und Angebote ausbauen, um es jungen, unbekannten oder aufstrebenen Künstlern zu ermöglichen, sich zu verwirklichen. Hierzu sollen die Betreuungen auf kommunaler Ebene von Seiten des Landes finanziell bezuschusst werden.
Außerdem soll eine Vernetzung von Künstlern auf Landes- und Bundesebene mit Hilfe moderner Kommunikationsmöglichkeiten geschaffen werden.

| status = 0
| index = 13.17
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = SQAMPY
}}


=== Angebote für Subkulturen ===

{{Wahlprogrammmodul|

| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Angebote für Subkulturen
| text = Nahezu alle Formen von Subkulturen werden zur Zeit vernachlässigt. Insbesondere im Jugendbereich neigt die bisherige Politik dazu "alle in einen Topf zu stecken" und Angebote auf Soziale Brennpunkte oder den "Mainstream" auszurichten.

Die Piratenpartei fordert eine bessere Differenzierung und ein Angebot abseits des Mainstreams. Insbesondere die Förderung von Vereinen mit Bezug zu verschiedensten Formen von (Sub-) Kultur muss ausgebaut werden. Als Beispiel sind hier Hackerspaces, Jugendzentren- und Werkstätten sowie Kultureinrichtungen, die sich an junge Musiker richten zu nennen. Aber auch losen Gemeinschaften mit einem gemeinsamen, kulturellen Interesse sollten durch die Schaffung von speziellen Angeboten gefördert werden.

| status = 0
| index = 13.18
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = SQAMPY und [[Benutzer:Elle|Elle]]

}}

=== Kulturelle Förderung für Konsumenten illegaler Drogen ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Kulturelle Förderung für Konsumenten illegaler Drogen
| text = Langjährige Konsumenten illegaler Drogen sind häufig über einen langen Zeitraum gefangen im Kreislauf der Drogenbeschaffung, des Drogenkonsums und der Bewältigung ihres Tagesablaufs (wo bekomme ich was zu essen, wo kann ich schlafen etc.). Ein Ausbruch aus diesem Kreislauf ist ohne fremde Hilfe oft nicht möglich. Suchtberatungsstellen in den einzelnen Kommunen tragen bereits schon seit Jahren ihren Teil dazu bei, einen organisierten Tagesablauf zu ermöglichen. Sei es durch Streetworker, Szenetreffpunkte in Krankenhäusern und/oder JVAs oder beispielsweise Kontaktläden, in denen es den Abhängigen ermöglicht wird warme Malzeiten zu sich zu nehmen, Hygieneeinrichtungen zu benutzen oder ihren Drogenkonsum bzw. ihre Methadontherapie unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen.

Einige kommunale Beratungsstellen gehen noch einen Schritt weiter. Sie bieten ihrer Klientel die Möglichkeit sich am kulturellen Austausch zu beteiligen. Es werden Literatur Lesungen von und für Abhängige, mit anschließender Diskussion angeboten; ebenso können eigene Texte präsentiert werden. Des Weiteren werden Kunst Ausstellungen von Werken Abhängiger, sei es Malerei und Fotografie in den Räumen der Beratungsstellen durchgeführt. Theaterprojekte sind nur ein weiteres Spektrum. Unterstützt werden Einrichtungen zudem durch lokale Kulturvereinigungen.
Der Effekt dieser Maßnahme ist unbestritten, den Abhängigen werden neue Wege aufgezeigt, das Selbstbewusstsein wird gestärkt und eine Resozialisierung wird vorangetrieben.

Natürlich wäre eine Erweiterung für Einrichtungen anderer sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen denkbar und wünschenswert.
| status = 1
| index = 13.19
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = [[Benutzer:Polakueche|Polakueche]]
}}

== Ausgehkultur in NRW sinnvoll stärken und fördern ==


=== Clubkultur und Nachtleben ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Kulturelle Förderung von Clubkultur und dem Nachtleben
| text = Die Clubkultur und das Nachtleben tragen sich zumeist selbst aus privaten Mitteln der Betreiber. Jedoch gibt es wenige Ausnahmen, die den Auftrag haben, lokaler Musikkultur etwa durch Landes- oder Kommunalmittel eine Bühne bereitzustellen, oder junge Künstler aus der Region finden in staatlich geförderten Clubs und anderen Lokalitäten einen geeigneten Rahmen sich dem Publikum zu präsentieren.

Die Piraten wollen diese Fördermaßnahmen beibehalten oder auch durch die kostengünstige Bereitstellung von öffentlichen Räumlichkeiten oder Gerätschaften, welche nicht mehr verwendet werden, erweitert fördern. Eine günstige Anbindung an den Nachtbusverkehr bietet ebenfalls eine einfache aber effektive Möglichkeit die regionale Infrastruktur im Nahverkehr effektiver auf das Club- und Nachtleben auszurichten.

Ein reichhaltiges, kulturelles Angebot steigert die Attraktivität einer Region und fördert daher auch den Tourismus dorthin. Besonders Projekte junger Leute, oder auch die aus Subkulturen sollten hier nebst der Mainstreamkultur Beachtung finden. Ebenfalls sollten Veranstaltungen, welche Musik mit freien Lizenzen wie zum Beispiel Creative Commons anbieten, hier einen Schwerpunkt bezüglich dieser Fördermaßnahmen darstellen.

| status = 1
| index = 13.20
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = [[Benutzer:Elle|Elle]]
}}


=== Abschaffung des Tanzverbotes ===
{{Wahlprogrammmodul|
| programmname = Landtagswahlprogramm NRW 2010
| thema = Abschaffung des Tanzverbotes
| text =

Das Tanzverbot wird in NRW durch das "Gesetz über die Sonn- und Feiertage" geregelt. An den sogenannten "Stillen Tagen" sind in NRW fast alle Veranstaltungen die über "Schank und Speisebetrieb" hinaus gehen untersagt. Dies betrifft auch Sportveranstaltungen, Volksfeste, Musikalische Darbietungen, Zirkus & Artistik, Freizeitanlagen, Theater und Filmvorführungen, sowie weitere Gesellschaftliche Bereiche.

Nach unserer Ansicht sollte der Staat hier nicht in die Freiheit des Einzelnen eingreifen. Natürlich sollte darauf Rücksicht genommen werden, Andere nicht zu stören. Ist dies gegeben ist es aber nicht notwendig jegliche Form von Tanz, Musik oder sonstiger Kultureller Veranstaltung wie zum Beispiel Filmvorführungen zu untersagen.

Die Piratenpartei setzt sich dafür ein, das Tanzverbot in NRW einzuschränken oder nach Möglichkeit komplett aufzuheben.

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| index = 13.21
| kategorien = AK Kultur
| konflikte =
| autor = SQAMPY
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  • [Nrw-ak-landespolitik] Wahlprogrammvorschläge des AK Kultur NRW zur Landtagswal 2010, Stefan Bröse, 12.01.2010

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