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[NRW-AK-Drogen] Fw: Pressemitteilung Piratenpartei: PIRATEN für Entkriminalisierung von Marihuana
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- From: "Andi_nRw" <andi AT piratenpartei-wesel.de>
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- Subject: [NRW-AK-Drogen] Fw: Pressemitteilung Piratenpartei: PIRATEN für Entkriminalisierung von Marihuana
- Date: Mon, 10 Mar 2014 19:00:09 +0100
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-drogen>
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From: Presse
To: hamm AT lists.piratenpartei.de
Sent: Monday, March 10, 2014 1:55 PM
Subject: [Pressevernetzung] Pressemitteilung Piratenpartei: PIRATEN
für Entkriminalisierung von Marihuana Pressemitteilung Piratenpartei:
PIRATEN für Entkriminalisierung von Marihuana
Die Piraten fordern die
Entkriminalisierung von Marihuana.
Martin Böckel, Listenplatz 2 der
Piraten in Hamm: "Aus Portugal ist bekannt, dass die Entkriminalisierung
von Drogenbesitz erhebliche,
positive Auswirkungen auf die Suchtbekämpfung hat. Die gesundheitlichen Erfolge
sind immens. [1] Wir sollten uns daran ein Beispiel nehmen und den Konsum von
Marihuana entkriminalisieren. Entkriminalisierung bedeutet, dass der Besitz
nicht mehr strafbar ist, sondern höchstens als Ordnungswidrigkeit geahndet
werden kann. Inzwischen haben sogar über 100 deutsche
Strafrechtsprofessoren dies erkannt und fordern in einer
Petition die Entkriminalisierung von Marihuana.
Das
bedeutet, dass
vierzig Prozent aller Strafrechtsprofessoren sich für die
Entkriminalisierung einsetzen. Das ist enorm und zeigt, dass wir als Piraten mit unserer Suchtpolitik auf dem
richtigen Weg sind." [5]
Am dritten März berichtete der
Westfälischer Anzeiger über einen "Mega- Drogenhandel". 3,5 Tonnen Marihuana
wurden durch Polizisten sicher gestellt . Der Fund fand bei Kreuztal in der Nähe
von Siegen statt. Dabei wurden zunächst 10 Kilogramm Drogen in einem Schuppen
entdeckt. Anschließend wurde ein aus Italien stammender Lastkraftwagen
durchsucht, wobei die Rauschgift-Spürhunde auf Drogen mit
einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen stießen. Beide
Lastwagenfahrer und drei weitere Männer im Alter von 21 bis 56 Jahren wurden
festgenommen. Woher die Drogen stammen ist nicht bekannt. Die fünf Männer wurden
mittlerweile in Untersuchungshaft genommen.[2]
Der Konsum von Cannabis und der
Anbau von Cannabis nehmen in
Deutschland rapide zu. Zwischen 2 und 4 Millionen Deutsche konsumieren
regelmäßig Cannabis.
Selbst der private Anbau boomt.
Denn mit den Drogen kann viel Geld verdient werden. Dennoch scheuen viele
Menschen sich davor, Cannabis auf dem Schwarzmarkt zu besorgen, da die
Beimischungen gesundheitsschädlich sein können.[3] Im Vergleich zu Alkohol ist
Cannabis jedoch physisch betrachtet weniger schädlich. Und die Kosten, die für
die Regeneration und Heilung von Alkoholproblemen für die Gesellschaft
entstehen, sind um ein Vielfaches höher als für die Heilung von durch Marihuana verursachten Problemen.
Der Konsument ist auch nicht das
Problem, sondern die strafrechtliche Behandlung. Es heißt in einer Petition von
mehr als 100 Strafrechts-
Professoren: "Jedes Jahr werden
Milliarden-Beträge für die Strafverfolgung aufgewendet, welche sinnvoller für Prävention und
Gesundheitsfürsorge eingesetzt werden könnten." Daher gibt es eine Petition
dieser Strafrechts-Professoren, in der gefordert wird, die Strafbefreiung für
Drogenkonsumenten zu überprüfen. Es heißt dort wörtlich: "Uns geht es nicht um
die Verharmlosung von Drogen, sondern um die Kriminalisierung der Konsumenten.
Die Strafverfolgung ist das Problem." Die Professoren fordern eine Kommission,
die die Auswirkungen des Betäubungsmittelgesetzes überprüfen soll.
[4]
Ralf Kern von den Piraten in Hamm:
"Bereits seit Jahren fordern wir eine Suchtpolitik im Gegensatz zu einer
herkömmlichen Drogenpolitik. Nicht der Konsument ist das Problem, sondern die
Kriminalisierung und das Hinausdrängen in illegale Strukturen. Das führt zu
einem Markt für die organisierte Kriminalität. Am Beispiel von Mexiko ist sehr
gut erkennbar wohin das führen kann. Allein das ist ein ausreichender Grund
Marihuana zu entkriminalisieren. hinzu kommt aber auch noch, dass die
Auswirkungen vom Marihuana-Konsum im Vergleich zu den Auswirkungen von anderen
Drogen, wie zum Beispiel Alkohol, weniger schädlich ausfallen." [5] Wir laden
jeden, der mit uns darüber sprechen möchte am 19.3.2014 um 19 Uhr ins Jonathan
auf der Hammer Meile ein.
[1] http://www.cato.org/publications/white-paper/drug-decriminalization-portugal-lessons-creating-fair-successful-dru
[2] http://www.wa.de/nachrichten/deutschland/tonnen-mega-drogenhandel-geplatzt-zr-3394708.html
[3] http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/strafrechtler-fordern-cannabis-legalisierung-in-deutschland-34b52-51ca-17-1715233.html
[4] http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/sollte-hasch-konsum-in-deutschland-legalisiert-werden-34b52-51ca-19-1715459.html
[5] http://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2013/Wahlprogramm#Entkriminalisierung_der_Konsumenten
Piraten in Hamm:
Martin Kesztyüs
Telefon: 017648310835
info AT piratenpartei-hamm.de
http://piraten-hamm.de
Für Journalisten allgemein
verwendbares Bildmaterial finden Sie unter:
https://www.dropbox.com/sh/dzsbws9ln3kg5ga/sG3CkZXu8s
und für den Bund:
http://www.piratenpartei.de/presse/bildmaterial
Die Piratenpartei Deutschland
(PIRATEN) beschäftigt sich mit entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Das
Recht auf Privatsphäre, eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung des
Urheberrechtes, freie Kultur, freies Wissen und freie Kommunikation sind die
grundlegenden Ziele der PIRATEN.
"Bei der Landtagswahl für NRW im
Mai 2012 erreichte die Piratenpartei 7,8 Prozent und konnte sich gegenüber 2010
um 6,2 Prozent steigern. Sie ist inzwischen in 4 Länderparlamenten vertreten und
umfasst über 150 Kommunalmandate bundesweit. Die Piratenpartei hat mittlerweile
fast 6.000 Mitglieder in NRW und ca. 30.000 Mitglieder bundesweit."
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- [NRW-AK-Drogen] Fw: Pressemitteilung Piratenpartei: PIRATEN für Entkriminalisierung von Marihuana, Andi_nRw, 10.03.2014
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