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nrw-ak-drogen - [NRW-AK-Drogen] E Zigarette Champix

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Betreff: Nrw-ak-drogen mailing list

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[NRW-AK-Drogen] E Zigarette Champix


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Da sollten wir uns mal intensiv darum kümmern.
Bitte lese die Antwort vom Gesundheitsministerium..
Seit 2007 sind die Probleme bekannt, wie häufig weiß man nicht, wieso
eigentlich nicht??
Von: <Walter.Frie AT mgepa.nrw.de>
XXXXXXXXXXmein Zwischenbescheid vom 16. November 2010

Sehr geehrter Herr XXXX
aufgrund Ihrer zweiten Anfrage haben wir uns intensiv mit dem Arzneimittel
auseinandergesetzt. Dabei haben unsere Experten die sogenannte
Fachinformation zugrunde gelegt, denn sie ist für das Arzneimittel die
zentrale, amtlich geprüfte Informationsquelle, die den Fachkreisen, wie
Ärzten und Apothekern, zur Verfügung steht.
In dieser Fachinformation wird aufgeführt, dass es bei Einnahme des
Arzneimittels sehr häufig zu abnormen Träumen und zu Schlaflosigkeit kommen
kann. „Sehr häufig“ bedeutet, dass 10% und mehr der Anwender des
Arzneimittels davon betroffen sind. Weiterhin kommt es bei 0,1 bis 1% der
Anwender zu Panikreaktionen, zur Verlangsamung der geistigen Funktionen
(Bradyphrenie), zu Denkstörungen und zu Stimmungsschwankungen. Diese
unerwünschten Wirkungen konnten in klinischen Prüfungen, also während der
Erprobung vor Zulassung des Medikamentes, beobachtet werden. Sie finden sich
auch in der Packungsbeilage, die dem Arzneimittel beiliegt.
Trotz dieser und weiterer Nebenwirkungen gehen die Behörden national und
international davon aus, dass die Vorteile des Medikamentes die Nachteile
überwiegen.

XXX---
Nachdem das Arzneimittel seit 2007 auf dem Markt verfügbar war, wurde
zusätzlich  von Selbstmordversuchen, von Depressionen und anderen psychischen
Störungen bis zu aggressivem und irrationalem Verhalten berichtet.
Allerdings kann derzeit nicht gesagt werden, wie häufig diese unerwünschten
Wirkungen auftreten.
XXXX----
Insofern sind Ihre Hinweise sehr wertvoll.
An erster Stelle sollten Sie Hinweise auf unerwünschte Wirkungen mit dem
behandelnden Arzt besprechen. Denn der Arzt kennt Sie am besten und kann die
beobachteten Nebenwirkungen gut einschätzen. Aufgrund Ihrer Angaben kann er
einen amtlichen Meldebogen ausfüllen, den er an das Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte schickt, denn dort werden alle unerwünschten
Wirkungen zentral gesammelt und ausgewertet. Die zentrale Sammlung ist
wichtig, um einen Überblick zu erhalten, wie häufig solche Nebenwirkungen
auftreten.
Sie können die bei Ihnen aufgetretenen Nebenwirkungen aber auch eigenständig
bei dieser Behörde melden, auch wenn ein vom Arzt ausgefüllter Berichtsbogen
von der Behörde bevorzugt wird.
Unter der folgenden Web-Adresse finden Sie ein Meldeformular.
https://humanweb.pei.de/index_form.php?PHPSESSID=kv2h3hlikbsgb633k9gssndiqefma6o5
Auf der Grundlage von Meldungen, die im Übrigen weltweit unter den
zuständigen Behörden ausgetauscht werden, entscheidet die Zulassungsbehörde,
ob die Gefährlichkeit eines Medikamentes noch verantwortet werden kann. Dabei
wird der Nutzen mit den Risiken gründlich abgewogen. Sobald aufgrund vieler
Meldungen über vor allem schwerwiegende unerwünschte Arzneimittelwirkungen
vorliegen, ordnet die Behörde falls notwendig Maßnahmen an, die bis zum
Entzug der Zulassung für ein Medikament führen können. Sie sehen, wie wichtig
diese Meldungen sind.
Ich hoffe, wir konnten Ihnen weiterhelfen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden sich gerne an den für solche
Anfragen zuständigen Mitarbeiter unseres Landesinstitutes für Gesundheit und
Arbeit, Herrn Apotheker Dr. Udo Puteanus
Telefon: 0251/7793 - 218
E-Mail: udo. puteanus AT liga.nrw.de. Er erhält auch eine Durchschrift dieser
Antwort.
 
Mit freundlichem Gruß
im Auftrag
Walter Frie
Ministerialrat
Leiter des Referates 234
"Pharmazie, Arzneimittel- und Apothekenwesen"
im
Ministerium für  Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter
Fürstenwall 25
40219 Düsseldorf
Telefonnummer: 0211/855 - 3591
Faxnummer:      0211/855 - 3662
E-Mail-Adresse: walter.frie AT mgepa.nrw.de
 
 
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  • [NRW-AK-Drogen] E Zigarette Champix, music61, 24.04.2012

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