Aloha J
Gerade vom Verband des eZigarettenhandels e.V. (VdeH) erhalten
Cheers,
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
trotz des allgegenwärtigen und dominanten Rücktritts unseres Bundespräsidenten zog gestern eine schlimme Meldung durch die Medienlandschaft:
In Florida explodierte eine eZigarette und verletzte ihren Besitzer.
Hierzu ist zu sagen, dass es sich hierbei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen Unfall mit einem recht speziellen "Mod", also einer Bastelei handelte, die hierzulande absolut nicht gängig ist:
Um eine höhere "Leistung" zu erreichen, werden zwei kleine 3,0 Volt-Akkus hintereinander in einen Akkuträger gesteckt und so durch die Reihenschaltung 6 Volt erreicht. Dies birgt die Gefahr, dass bei der Entladung, also beim Gebrauch, kleinste Leistungs- und Ladungsunterschiede der verwendeten Akkus eine Überlastung des schwächeren Akkus verursachen und dieser sich entzündet. Findet dies zudem in einer gasdichten Hülle statt, kann es zu einer Art Explosion kommen. Daher sind alle Lithium-Ionen Akkus, die aus mehreren Zellen bestehen (wie Handy- oder Notebookakkus), mit einer Lade-/Entladeelektronik ausgestattet, die dies verhindert. Selbst die einzelligen Serien-eZigaretten verfügen über einen solchen Schutz und höherwertige "Protected" Akkuzellen ebenfalls.
Bei Standardgeräten, Serienmodellen oder der Verwendung lediglich einzelner Akkus in Akkuträgern, also bei sachgemäßem Gebrauch, kommt dies nicht vor!
Nachfolgend noch ein Link zur entsprechenden, tiefergehenden Warnung der amerikanischen eRaucher:
Der Verband hat ähnliche "Tuningmaßnahmen" bereits zu dessen Gründung geächtet und wird dies auch weiterhin ablehnen.
Bitte verbreiten Sie die vorgenannten Informationen im Kollegen-, Bekannten- und Kundenkreis, damit es nicht zu Fehlinterpretationen oder Mißverständnissen kommt.