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nrw-ak-drogen - Re: [NRW-AK-Drogen] [AG-Drogen] Die Welt der Drogen

nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Nrw-ak-drogen mailing list

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Re: [NRW-AK-Drogen] [AG-Drogen] Die Welt der Drogen


Chronologisch Thread 
  • From: mendoza AT piratenpower.de
  • To: ag-drogen AT lists.piratenpartei.de
  • Cc: AK Drogenpolitik NRW <nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [NRW-AK-Drogen] [AG-Drogen] Die Welt der Drogen
  • Date: Sat, 29 May 2010 00:58:16 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-drogen>
  • List-id: <nrw-ak-drogen.lists.piratenpartei.de>

Moin moin,
ich weis ja nicht, ob sie es wussten... ;-)

Aber unsere NRW AK Drogenpolitik Startseite sieht irgendwie wild aus, ist das so gewollt, oder liegt das an meinem Browser?
http://wiki.piratenpartei.de/Crew:AK/Drogenpolitik_NRW

Zudem wollte ich mal nachhören, ob jeder in der AG Drogen die Seite des AK NRW kennt?
Dort ist beispielsweise der N-TV Link schon seit Anfang Februar unter Sonstiges verlinkt.

http://wiki.piratenpartei.de/Crew:AK/Drogenpolitik_NRW/Medien

Auf der Seite befinden sich auch sonst noch so einige interessante Dokumentationen, Webseitenlinks usw.

Also jede Menge interessanter Informationen rund um das Thema der AG.

Auch den einen oder anderen Link, welchen jeder selbst mal anklicken sollte, um für einen kurzen Zeitraum, die Welt mal aus anderen Augen zu betrachten... :-)

Ich empfehle dabei folgende Hyperlinks:

http://www.weltdrogentag.eu/

http://www.trydrugs.net/

http://www.scribd.com/doc/6871151/DE-Shulgin-Alexander-Drogenpolitik

Alexander Shulgin ist, für alle die ihn bisher noch nicht kannten, einer der wenigen Menschen, die eine Lizenz haben, um neue psychoaktive Substanzen zu erfinden und diese auch zu testen. Die Bücher über psychoaktive Substanzen PIHKAL und TIHKAL, sind von ihm und seiner Ehefrau Ann.

http://www.erowid.org/culture/characters/shulgin_alexander/
http://www.erowid.org/library/books/tihkal.shtml
http://www.erowid.org/library/books/pihkal.shtml

Schade nur, daß es soweit mir bekannt, keine deutsche Übersetzung gibt!

MfG

Mendoza

http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Mendoza


Zitat von Sebastian Hahn <heilerhahn AT googlemail.com>:

Am 28.05.2010 09:59, schrieb Andi@pp-w:

Die Liste kommt mir bekannt vor. Die war auch im Film
BBC.Exklusiv.Das.Drogen.ABC.
(http://video.google.com/videoplay?docid=7285261529459604197#)

Auf Wikipedia steht diese Liste auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Droge#Rangfolge_nach_Sch.C3.A4dlichkeit

...hier mal ein kleiner Überblick über viele weitere Substanzen + Hintergründe:
(wie ich finde...ganz gut zusammengefasst. Möglicherweise ja ganz interessant für die unter uns, die sich eher nur einer Substanz widmen)
------------------------------------------------------------------------------------------ Solveig Bach - Rauchen, saufen, spritzen: Die Welt der Drogen
(n-tv)

http://www.n-tv.de/politik/Die-Welt-der-Drogen-article11609.html



"Drogen" sind ursprünglich lediglich für Heilzwecke oder auch als
Gewürze getrocknete Pflanzen.

In allen Kulturen und zu allen geschichtlichen Zeiten haben die Menschen
nicht nur die heilenden, sondern auch die berauschenden, halluzinogenen
Kräfte der Pflanzen benutzt.

In der Regel wurde der Gebrauch sozial, oft auch religiös, streng
kontrolliert.

In Asien, aber auch in Südosteuropa, wurde bereits vor 3000 bis 4000
Jahren Mohn angebaut.

In antiken Berichten wird über Opiate als Medikament gegen Schmerzen und
Diarrhoe sowie als Genuss- und Rauschmittel berichtet.

Ebenso wird Cannabis bereits um 2700 v.Chr. erstmals von dem
chinesischen Kaiser Sheng Nung als Heilmittel bei verschiedenen
Krankheiten erwähnt.

Südamerikas Naturvölker setzen Pilze mit dem Wirkstoff Psilocybin,
Trichterwinden oder Kakteen mit dem ebenfalls halluzinogen wirkenden
Meskalin bei schamanischen Ritualen ein.

In Europa werden im Mittelalter vor allem heimische
Nachtschattengewächse wie Alraun, Bilsenkraut, Stechapfel, Tollkirsche
und Tollkraut mit den Wirkstoffen Atropin und Scopolamin bei magischen
Ritualen verwendet.

Aufzeichnungen über Hexenprozesse belegen, dass Bilsenkraut von den
"Hexen" als "Flugsalbe" benutzt wurde, um zum Teufel auf den Blocksberg
zu fliegen.

Im 17. und 18. Jahrhundert wird der Hanfanbau sowohl in Europa als auch
in Nordamerika von den Regierungen gefördert und der Konsum von Cannabis
als Droge toleriert.

In Ostasien wird das Rauchen von Opium ab dem 17. Jahrhundert jedoch zum
gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Problem. In China wird es
1729 verboten.

Durch die wissenschaftlichen Fortschritte der Chemie können zu Beginn
des 19. Jahrhunderts die chemischen Wirkstoffe der meisten Naturdrogen
analysiert werden.

1821 wird erstmals die chemische Struktur des Cannabis untersucht, ...

. 1898 stellt die Firma Bayer in Deutschland Heroin zur Behandlung
Morphinsüchtiger her. Es erweist sich als noch suchtbildender.

1938 synthetisiert Albert Hofmann das im Mutterkornpilz vorkommende
Alkaloid LSD.

Diese in den 70er Jahren von Jugendlichen am meisten konsumierten
illegalen Drogen werden gegen Ende der 90er Jahre durch ebenfalls
synthetisch hergestellte Designer-Drogen wie Ecstasy abgelöst.

Historische Untersuchungen belegen, dass Gesellschaften, die den
Gebrauch von Drogen in Rituale einbinden, insgesamt weniger Probleme
damit haben.

Verbote, wie die Prohibition gegen Alkohol in den USA 1920 bis 1933,
bewirken hingegen eher einen stärkeren Drogenkonsum.

Drogen wirken durch ihre psychotropen Substanzen auf das Gehirn oder das
zentrale Nervensystem des Menschen.

Dadurch verändern sich die Wahrnehmung, das Denken, Fühlen und das
Verhalten des Drogenkonsumenten.

Die am häufigsten gebrauchte Droge in Deutschland ist Nikotin.

In kleinen Konzentrationen hat Nikotin einen stimulierenden Effekt. Es
fördert die Ausschüttung des Hormons Adrenalin sowie der
Neurotransmitter Dopamin und Serotonin, beschleunigt den Herzschlag und
erhöht den Blutdruck.

Zu den zentralen Wirkungen gehören vor allem die kurzzeitige Steigerung
der psychomotorischen Leistungsfähigkeit sowie der Aufmerksamkeits- und
Gedächtnisleistungen.

Die gesundheitlichen Folgen des Tabakrauchens sind jedoch verheerender
als die des Konsums von Alkohol, Medikamenten und illegalen Rauschdrogen
zusammen.

Tabak ist seit dem Import durch Kolumbus in Europa eine Kulturdroge.
Tabakraucher finden sich zusammen und erleben Geselligkeit.

Ärzte schätzen den Tabakkonsum ab fünf Zigaretten am Tag als riskant
ein. Mit steigenden Konsumzahlen erhöht sich auch deutlich die
Wahrscheinlichkeit schwerer Erkrankungen durch das Rauchen.

Raucher erkranken öfter an Krebs, erleiden häufiger
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arterienverkalkung und
Durchblutungsstörungen, Impotenz, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre,
Lungenentzündung, Bronchitis und Lungenemphyseme.

Auch Genschäden und der Verlust des Augenlichts sind mögliche
Folgeerkrankungen des Tabakkonsums.

Die am zweithäufigsten verwendete Droge in Deutschland ist Alkohol.
Gelegentlicher und mäßiger Alkoholgenuss wird im westeuropäischen
Kulturkreis als normales Verhalten betrachtet. Die Grenzen zur Sucht
sind jedoch gerade bei den legalen Drogen fließend.

In geringen Dosen wirkt Alkohol euphorisierend, senkt Hemmschwellen und
erhöht riskantes Verhalten.

Insgesamt verändert Alkohol das Verhalten der Konsumenten, sie werden
z.B. aggressiver, die Gewaltbereitschaft und das Risiko für Depressionen
und Selbsttötungen steigen.

Ein stationärer Alkoholentzug dauert acht bis vierzehn Tage,
Entzugssymptome wie Schlafstörungen und Erbrechen zeigen, wie stark die
körperliche Abhängigkeit ist.

In Deutschland sterben jährlich 42.000 Personen direkt oder indirekt an
den Folgen von Alkohol.

Ein noch immer dramatisch unterschätztes Problem ist der Alkoholkonsum
in der Schwangerschaft. Der Alkoholkonsum von werdenden Müttern ist
jedoch die häufigste Ursache für nicht genetisch bedingte kindliche
Fehlbildungen bei Neugeborenen.

Nach Untersuchungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen trinken
mehr als 15 Prozent aller Deutschen soviel Alkohol, dass sie ihre
Gesundheit stark gefährden. Laut DHS sind derzeit 1,5 Millionen Menschen
in Deutschland alkoholabhängig.

Die legalen Drogen Alkohol und Tabak sind für die persönliche Gesundheit
und die Gesellschaft schädlicher als illegale Drogen wie Cannabis oder
LSD, belegt eine Studie britischer Forscher.

Die Forscher erstellten eine neue Drogen-Rangliste, die sowohl die
Folgen für die individuelle Gesundheit und das Suchtpotenzial als auch
den gesellschaftlichen Schaden einzelner Rauschmittel berücksichtigt.

Auf Platz eins liegt Heroin, .

... dann folgen Kokain, ...

. Barbiturate .

. und illegal gehandeltes Methadon.

Schon auf Platz fünf folgt Alkohol.

Rang sechs belegt Ketamin, ...

... es folgen Benzodiazepin und Amphetamine, ...

... auf Platz neun liegt bereits Tabak, weit vor Cannabis (11), LSD (14)
und Ecstasy (18).

Die Forscher verlangen als Konsequenz aus ihren Erkenntnissen einen
völlig neuen Umgang mit Drogen. Aus wissenschaftlicher Sicht gebe es
keinen Grund, dass Alkohol und Tabak nicht unter das Drogengesetz fallen
sollten, so die Experten von der Universität Bristol.

Die am häufigsten benutzte illegale Droge ist nach wie vor Cannabis,
sowohl in Deutschland als auch weltweit.

Cannabis wird als Haschisch und Marihuana konsumiert. Marihuana ist ein
Gemisch aus den getrockneten Blättern und Blüten des Hanf und enthält
weniger Wirkstoffe als das aus dem Harz der blühenden weiblichen
Hanfpflanze gewonnene Haschisch.

Für die psychoaktive Wirkung von Haschisch und Marihuana ist vor allem
der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) verantwortlich. Sie wird
allerdings von den weiteren enthaltenen Cannabinoiden beeinflusst ...

... und entsteht somit erst durch die Wechselwirkung verschiedener
Substanzen. Cannabis verändert die emotionale Gestimmtheit, löst
Euphorie oder Lach-Anfälle aus, aber auch gegenteilige Reaktionen mit
Angst oder Depressivität.

Zudem verändert die Droge die Wahrnehmung, optische, akustische und
geschmackliche Eindrücke werden intensiver erlebt, das Zeitgefühl
verändert sich, der Konsument erlebt Halluzinationen, Konzentrations-
und Gedächtnisstörungen, ...

... komplexe kognitive Leistungen sind nur schwer oder kaum möglich.
Wird Cannabis in suchtrelevanten Mengen konsumiert, kann es zu
psychischen und physischen Beeinträchtigungen kommen - bis hin zur
seelischen Abhängigkeit und auch zu Entzugssymptomen.

Mögliche körperliche Folgen von hohem Cannabisdauerkonsum in Verbindung
mit Tabakkonsum (beim Joint-Rauchen), können z.B. Erkrankungen am
Herz-Kreislauf-System und der Lunge sein.

Mögliche negative psychische Folgen bei einem harten Konsummuster sind:
Angststörungen, affektive Störungen, Persönlichkeitsstörungen,
Entwicklungsstörungen. In sehr seltenen Fällen können Krankheiten wie
Schizophrenie ausgelöst werden.

Durch Züchtungen ist der Gehalt des Suchtstoffs THC in Hanfpflanzen
heute bis zu achtfach höher als noch in den 70er Jahren. Damit steigen
Abhängigkeits- und Gesundheitsgefahren.

Wissenschaftler befürchten, dass dadurch während der Hirnreifung Schäden
am zentralen Nervensystem entstehen können. Jugendliche, die schon sehr
früh und regelmäßig "kiffen", riskieren v.a. in der psychosozialen
Entwicklung gravierende Spätfolgen.

Psychoaktive Pilze, wie der spitzkegelige Kahlkopf, enthalten die
Tryptamine Psilocybin und Psilocin. Sie werden gegessen. Ihre
halluzinogene Wirkung ähnelt derjenigen von LSD, ist aber von kürzerer
Dauer.

Der Konsum führt zu Wahrnehmungsstörungen, es besteht akute
Vergiftungsgefahr bei Überdosierung, möglich sind Herzprobleme und
Krämpfe.

Heroin ist ein Opiat, es entsteht in chemischen Reaktionen von Morphin
und Essigsäureanhydrit. Es wird meist intravenös gespritzt ("fixen").
Nach Einnahme gerät es in den Blutkreislauf und wirkt sofort.

Der Rausch wird als glückseliger Zustand erlebt, der von Euphorie, Ruhe
und Ausgeglichenheit geprägt ist. Probleme treten in den Hintergrund,
der Konsument empfindet keinen Schmerz.

Nach Crack ist Heroin die suchterzeugendste Droge. Die Sucht ist
psychisch und körperlich. Ein Entzug ist qualvoll und kann auch tödlich
enden. Deshalb werden Ersatzwirkstoffe wie Methadon eingesetzt. Dies
birgt die Gefahr einer erneuten Anhängigkeit.

Da immer höhere Dosen benötigt werden und unter Heroineinfluss keiner
regulären Tätigkeit nachgegangen werden kann, bleibt die
Beschaffungskriminalität eines der größten Probleme.

Neben Prävention und Aufklärung wird auch darauf gesetzt, die Gefahr der
Aids-Infektion einzudämmen, indem Fixer-Räume und sauberes Besteck zur
Verfügung gestellt werden, wie in Hamburg oder Frankfurt.

Nach großen Aufklärungskampagnen und massiver medialer Aufmerksamkeit
ist Heroin heute den meisten Menschen ein Begriff. Konsumierende Stars
sind eher abschreckende Beispiele der Selbstzerstörung.

Durch Messungen der Abbauprodukte des Kokains im Rhein wird geschätzt,
dass etwa in Deutschland pro Jahr etwa 20 Tonnen Kokain konsumiert
werden. Eine "Nase Koks" sind etwa 0,1 Gramm. Pro Bundesbürger hieße das
hochgerechnet zweimal koksen im Jahr.

Unter Kokaineinfluss fühlen sich die Konsumenten euphorisch,
energiegeladener.

Das Selbstwertgefühl steigt in ungekannte Höhen.

Klingt der Rausch jedoch ab, drohen Angstzustände, Paranoia und
akustische Halluzinationen.

Die hohe Gefahr psychischer Abhängigkeit resultiert vor allem aus der
Selbstüberschätzung. Denn im nüchternen Zustand sinkt das
Selbstwertgefühl wieder auf den "Normalwert" ab oder gar darunter.
Frustration und Depression sind mögliche Folgen.

Kokain ist aufgrund seines hohen Preises und seiner kurzen Wirkungsdauer
von 20 bis 30 Minuten eher eine Droge für Besserverdienende.

Crack dagegen ist wesentlich billiger als Kokain und in den USA vor
allem als Straßendroge verbreitet. Es ist die Droge mit dem höchsten
Suchtpotenzial.

Crack wird aus Kokainsalz und Natron hergestellt. Diese rauchbare Form
des Kokains ist laut Statistik in Deutschland nur wenig verbreitet.

Verbreitet und besonders gefährlich ist heute insbesondere der
Mischkonsum. Berühmte Konsumenten wie etwa Pete Doherty mischen Crack,
Heroin, Kokain, andere harte und "weichere" Drogen wild durcheinander.

Den größten Anteil machen allerdings Amphetamine aus. Seit 2004 steigt
die Zahl der Amphetamin-Konsumenten kontinuierlich an. Was genau sind
aber Amphetamine, was bewirken sie?

Der Körper wird durch Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin in
Alarmbereitschaft versetzt. Die Atmung wird schneller, Blutdruck, Puls
und Aufmerksamkeit steigen, ebenso das Selbstbewusstsein.

Außerdem wird Dopamin ausgeschüttet, auch als Glückshormon bekannt, das
im Zentrum des Belohnungssystems des Gehirns steht. Der Konsument hat
ein gutes Gefühl und ist zufrieden mit sich selbst.

Der Konsument verspürt keinen Hunger, keinen Durst, kein Bedürfnis zu
schlafen.

Mögliche Nebenwirkungen sind: paranoide Wahnvorstellungen, latente
Schizophrenie, Aggressivität, Schlafstörungen, Akne, Gewichtsverlust ...

... Verlust von Zahnschmelz, Kalziummangel, daraufhin Verlust der Zähne,
Potenzstörungen, Nierenschäden, Erbrechen durch Überanstrengung des
Körpers, Durchfall, Autoaggression.

Die hier beschriebenen Nebenwirkungen sind nur einige Beispiele der
bekannten Folgen und beziehen sich auf die illegalen synthetischen
Präparate, die unter Namen wie Speed, Pep oder Yaba gehandelt werden.

Zur Gruppe der Amphetamine gehört aber auch Ritalin. Da Amphetamine
paradoxerweise auf Kinder eine eher beruhigende Wirkung haben, wird das
Medikament gegen ADHS/Hyperaktivität eingesetzt.

Aufgrund der appetitzügelnden Wirkung werden Amphetamine auch in
Diätpillen benutzt.

Eine besondere Abart des Amphetamins ist das Methylamphetamin, das auch
aus einigen Medikamenten aus der Apotheke "zusammengekocht" werden kann.
In den USA gibt es bereits etwa vier Millionen Abhängige, darunter auch
Prominente.

Die Droge, die unter anderem als Meth, Crystal, Crystal Meth, Crank
bekannt ist, wird mittlerweile auch in Deutschland konsumiert, auch wenn
die Zahlen noch nicht so alarmierend sind wie die US-amerikanischen (ca.
900 erstauffällige Konsumenten im Jahr 2006).

Die Wirkung von Crystal Meth ähnelt der der Amphetamine, ist aber viel
stärker. Der Rausch unter Methamphetaminen dauert bei hoher Dosierung
bis zu 24 Stunden.

Die Nebenwirkungen sind weit verheerender als bei Amphetaminen. In den
USA gibt es bereits "Meth Acts", die die Nebenwirkungen und
Folgeerscheinungen des Konsums propagieren.

Der "Meth-Mund" ist nur ein Beispiel.

Die zerstörerische Modedroge ist allerdings keineswegs neu und wurde
bereits 1920 patentiert und im Dritten Reich als Pervitin vertrieben.
Das Aufputschmittel wurde auch von der Wehrmacht eingesetzt. Daher auch
der Szene-Name "Hitler-Speed".

Mit "Meth" versetzte "Panzerschokolade" sollte die Soldaten wach halten
und ihre Kampfkraft steigern.

Überfordert von Hektik und Stress, greifen immer mehr Menschen zu
Aufputschmitteln, in der Hoffnung, so besser mit den Anforderungen ihrer
Umwelt fertig zu werden. So trifft dieses Problem auch Schichten, die
nicht die eigentliche "Drogenklientel" alter Tage darstellt.

Die besondere Gefahr durch Amphetamine und andere Aufputschmittel
besteht darin, dass der Abhängige zunächst weiter mitten im Leben steht
und schädliche Nebenwirkungen, insbesondere die psychischen, erst spät
erkannt werden.

Es gibt viele Gründe, warum Menschen Drogen nehmen. Einige wollen ihren
Problemen entfliehen, andere nehmen sie aus reiner Langeweile, Neugier
oder einfach, um sich gut zu fühlen.

Viele unterschätzen die gesundheitlichen und psychischen Nebenwirkungen
und die drohende Abhängigkeit, die bis zum Tode führen kann.

Manche sehen vor lauter Armut kaum eine Alternative.

Andere verdienen an dem Geschäft mit dem illegalen Rausch Millionen.
Auch eine Facette der Drogen. (Text: Solveig Bach)
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Mail: andi AT piratenpartei-wesel.de
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https://service.piratenpartei.de/mailman/listinfo/ag-drogen

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  • Re: [NRW-AK-Drogen] [AG-Drogen] Die Welt der Drogen, mendoza, 29.05.2010

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