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nrw-ak-drogen - [NRW-AK-Drogen] Romberg kritisiert Wimbers Cannabis-Brief

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Betreff: Nrw-ak-drogen mailing list

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[NRW-AK-Drogen] Romberg kritisiert Wimbers Cannabis-Brief


Chronologisch Thread 
  • From: Xander_Deijs AT web.de
  • To: nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: [NRW-AK-Drogen] Romberg kritisiert Wimbers Cannabis-Brief
  • Date: Wed, 03 Feb 2010 10:45:09 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-drogen>
  • List-id: <nrw-ak-drogen.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: http://freemail.web.de/

Münster. Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Dr.
Stefan Romberg weist die Kritik von Münsters Polizeipräsidenten Hubert Wimber
an der Drogenpolitik der Landes Nordrhein-Westfalens entschieden zurück. "NRW
hat die Prävention in den letzten Jahren gestärkt. Mit der Kampagne "Stark
statt breit" wurde erstmals in der Bundesrepublik auch über die erheblichen
gesundheitlichen Gefahren von Cannabis aufgeklärt", so der
FDP-Gesundheitspolitiker in einer Mitteilung, der selbst als Nervenarzt
suchtkranke Menschen behandelt.

"Wir müssen die Jugendlichen über die Risiken des Cannabis-Konsums aufklären,
statt Cannabis durch eine falsche und gefährliche Legalisierungsdiskussion
salonfähig zu machen", fordert der FDP-Abgeordnete.


Romberg hatte in den letzten Jahren immer wieder auf die Gefahren von
Cannabis aufmerksam gemacht. "Viel zu häufig und viel zu sorglos wird dieses
Rauschmittel konsumiert, obwohl Cannabiskonsum zu schweren Lungenerkrankungen
und Psychosen führen kann, die menschliche Schicksale bestimmen", erklärt
Romberg.

Deshalb sei es weiterhin erforderlich gegen Menschen vorzugehen, die Cannabis
schamlos unter das junge Volk bringen. Und eine erfolgte Harmonisierung von
Eigenbedarfsgrenzen auf Länder-ebene habe wenig mit staatlicher Repression zu
tun.

Statt im Kampf gegen die illegale und gefährliche Droge zu kapitulieren setzt
sich Romberg dafür ein, dass Schülerinnen und Schüler bereits in der
Grundschule Möglichkeiten eines konstruktiven Umgangs mit Stress und Ängsten
erlernen. "Dadurch kann das Risiko einer späteren Sucht bereits im Vorfeld
reduziert werden. Denn häufig ist der Konsum von Drogen nur eine Flucht vor
Problemen", ist Romberg durch die Erfahrungen aus seiner ärztlichen Praxis
überzeugt.

"Der Dankesbrief eines Münsteraner Polizeipräsidenten an die deutschen
Freunde des Hanfs ist grotesk und wenig hilfreich für eine Weiterentwicklung
in der Drogenpolitik. Das sollte Herr Wimber wirklich den Gesundheitsexperten
überlassen", fordert der FDP-Abgeordnete.


http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/muenster/nachrichten/1263321_Romberg_kritisiert_Wimbers_Cannabis_Brief.html

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  • [NRW-AK-Drogen] Romberg kritisiert Wimbers Cannabis-Brief, Xander_Deijs, 03.02.2010

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