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Betreff: Liste der Pressepiraten in Dortmund
Listenarchiv
- From: Piratenfraktion NRW <ingo.schneider AT landtag.nrw.de>
- To: nrw-ag-presse-dortmund AT lists.piratenpartei.de
- Subject: [AG ÖA Dortmund] Videoueberwachung vor Ort
- Date: Wed, 18 Dec 2013 14:45:33 +0100
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ag-presse-dortmund>
- List-id: Liste der Pressepiraten in Dortmund <nrw-ag-presse-dortmund.lists.piratenpartei.de>
Sehr geehrte Kolleginnen
und Kollegen in den Lokalredaktionen,
mit unserer Großen Anfrage haben wir abgefragt, wie
viele Überwachungskameras in den jeweiligen
Städten und Gemeinden vor Ort hängen. Die Antwort
für Ihr lokales Gebiet entnehmen Sie bitte folgender
Pressemitteilung bzw. dem Download unter dem unten
erwähnten Link. Vielen Dank für
Ihr Interesse
Freundliche Grüße
Piratenfraktion im Landtag NRW
Ingo Schneider
Pressesprecher
Videoüberwachung: Landesregierung verschleiert
die Dramatik!
Piraten fordern Meldepflicht für
Kameraanlagen
„Flächendeckende Videoüberwachung in
Nordrhein-Westfalen? Das wollen wir gar nicht wissen!“
- so lautet frei übersetzt die Antwort der
Landesregierung auf die Große Anfrage der
Piratenfraktion „Nordrhein-Westfalens
öffentlicher Raum: Haben wir schon eine
flächendeckende Videoüberwachung?“ [1].
Fünf Monate Zeit hatte die Landesregierung für
eine Bestandsaufnahme und das Ergebnis ist
niederschmetternd. Anstatt eine umfassende Statistik
über sämtliche Kameras im Land zu erstellen, hat
sie lieber Argumente zusammengetragen, warum sie die
Überwachungskameras nicht zählen müsse.
Frank Herrmann, Sprecher der Piratenfraktion im Landtag NRW
für Privatsphäre und Datenschutz:
„2.750 Kameraanlagen führt die Landesregierung
auf, aber die vielen tausend von den Kommunen betriebenen
Kameras an Rathäusern, Schulen und Sportstätten
sind nicht erfasst. Auch die vielen Kameras der
Verkehrsüberwachung sind nicht aufgeführt. Dass
sich die Landesregierung mit juristischen Spitzfindigkeiten
rausreden will, ist an sich schon ein Skandal. In Bayern
zählte die Landesregierung inklusive der kommunalen
Kameras mehr als 17.000 Stück im Land. In NRW
könnten es locker doppelt so viele sein - aber
Innenminister Jäger interessiert das offensichtlich
nicht. Will er das wahre Ausmaß der Überwachung
verschleiern? Wir werden andere Wege finden, die Zahlen zu
ermitteln.
Wir brauchen eine Meldepflicht für Kameraanlagen. Nur
so können wir dem inflationären Einsatz der
Kameras entgegentreten.
Wir alle werden überall und immer häufiger
beobachtet - 99 Prozent aller Kameras sind rechtswidrig
installiert, hat erst kürzlich der
niedersächsische Landesdaten-schutzbeauftrage
bestätigt. Gesetzlich vorgeschriebene Hinweisschilder
fehlen oft gänzlich. Die Kameras werden immer kleiner
und unauffälliger; die Technik immer ausgefeilter. EU
und Bundesregierung forschen schon an Kameras, die die Mimik
des gefilmten Passanten und dessen Gefühlslage erkennen
können. Moderne Kameras können in Echtzeit
Gesichter erkennen und mit Pass-Datenbanken abgleichen.
Wohin soll diese Entwicklung führen?"
[1]: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-4627.pdf
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Pressestelle der Piratenfraktion im Landtag NRW
Ingo Schneider
E-Mail: ingo.schneider AT landtag.nrw.de
Telefon: 0211 884-4613
Fax: 0211 884-3723
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Brand, Torsten Sommer
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- [AG ÖA Dortmund] Videoueberwachung vor Ort, Piratenfraktion NRW, 18.12.2013
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