nrw-ag-presse-dortmund AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Liste der Pressepiraten in Dortmund
Listenarchiv
- From: Piratenfraktion NRW <ingo.schneider AT landtag.nrw.de>
- To: nrw-ag-presse-dortmund AT lists.piratenpartei.de
- Subject: [AG ÖA Dortmund]Piraten-Anträge in der kommenden Plenarphase
- Date: Tue, 15 Oct 2013 15:23:45 +0200
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ag-presse-dortmund>
- List-id: Liste der Pressepiraten in Dortmund <nrw-ag-presse-dortmund.lists.piratenpartei.de>
Sehr geehrte Damen und
Herren,
wir informieren Sie mit dieser Übersicht über
unsere Anträge und Gesetzentwürfe in der
bevorstehenden Plenarphase. An den Plenartagen selbst
erhalten Sie jeweils gegen 16 Uhr eine aktualisierte, um
Statements und Abstimmungsergebnisse ergänzte
Übersicht.
Mittwoch, 16. Oktober 2013, TOP 5, ca. 13.45 Uhr
Sanktionen gegen ALG II-Empfänger
aussetzen
Drucksache
16/4162
Der Effekt von Sanktionen gegen ALG II-Empfängern ist
immer noch nicht bewiesen. Die Jobcenter nutzen dieses
Werkzeug, das moralisch höchst umstritten ist, ohne
jede Auswertung oder Bilanzierung. Dementsprechend hat an
vielen Stellen bereits ein Umdenken eingesetzt. Wir fordern,
dass die Landesregierung im Bundesrat auf eine Aussetzung
drängt und eine entsprechende Gesetzesinitiative auf
Bundesratsebene startet.
Mittwoch, 16. Oktober 2013, TOP 10, ca. 16.05 Uhr
Gebäude des Landes auf Ökostrom
umstellen
Drucksache
16/4161
Die Landesbehörden müssen mit gutem Beispiel
vorangehen: Wir fordern, dass sie so schnell wie
möglich auf Ökostrom umsteigen. Bereits im Jahr
2011 hat Minister Walter-Borjans angekündigt, dass der
Bau- und Liegenschaftsbetrieb Stromverträge für
den Zeitraum ab 2013 nach ökologischen Kriterien neu
ausschreiben wird. Doch bisher ist nichts geschehen.
Mittwoch, 16. Oktober 2013, TOP 14, ca. 18.05 Uhr
Wissenschaftsautonomie stärken
Gesetzentwurf, 2. Lesung, Drucksache
16/1255
Das Gesetz zur Stärkung der Wissenschaftsautomie soll
die akademische Selbstverwaltung stärken. Durch das
aktuelle Hochschulgesetz können externe Mitglieder die
maßgeblichen strategischen Entscheidungen treffen. Die
Piraten fordern die Abschaffung der Hochschulräte und
wollen die Senate als höchstes
Entscheidungsgremium an den Hochschulen stärken.
Mittwoch, 16. Oktober 2013, TOP 17, ca. 19.35 Uhr
Körperschaftsstatus gesetzlich
regeln
(gemeinsamer Gesetzentwurf aller Fraktionen)
Drucksache
16/4151
Eine einheitliche Regelung soll den Widerspruch beseitigen,
dass Körperschaftsrechte an jüdische Gemeinden
durch Verwaltungsakt verliehen werden, an alle übrigen
Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften aber durch
Gesetz. Durch die neue Regelung wird das Gesetz über
die jüdischen Kultusgemeinden aus dem Jahr 1951
aufgehoben. Außerdem regelt das neue Gesetz den
Verlust der Körperschaftsrechte und dessen
Rechtsfolgen.
Mittwoch, 16. Oktober 2013, TOP 19, ca. 20.15 Uhr
Geschäftsordnung neufassen
(gemeinsamer Antrag aller Fraktionen)
Drucksache
16/4200
Der Antrag zur Neufassung der Geschäftsordnung ist ein
guter Anfang. Er enthält auch einige unserer
Vorschläge. Allerdings geht uns die Neufassung nicht
weit genug. Insbesondere in Bezug auf die Transparenz der
politischen Arbeit im Landtag sehen wir noch immer
deutlichen Nachbesserungsbedarf.
Donnerstag, 17. Oktober 2013, TOP 3, ca. 12.05 Uhr
Arbeit der Rundfunkkommission transparenter
gestalten
Drucksache
16/4020
in Verbindung mit:
Große Anfrage 6 Drucksache
16/2729
Antwort der Landesregierung Drucksache
16/3684
Wir fordern die Landesregierung auf, sich für mehr
Transparenz in der Arbeit der Rundfunkkommission
einzusetzen. Wir verlangen u. a. Öffentlichkeit der
Sitzungen, Livestreaming und die Veröffentlichung von
Protokollen. Darüber hinaus soll ein
Online-Konsultationsportal zum
Jugendmedienschutz-Staatsvertrag eingerichtet werden, um
Experten und Öffentlichkeit verstärkt über
dessen Entstehung zu informieren und daran zu beteiligen.
Die Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags
scheiterte 2010 unter anderem an fehlenden
Partizipationsmöglichkeiten der Bürger, dem Fehlen
der technischen Voraussetzungen und unverständlichen
Regelungen.
Donnerstag, 17. Oktober 2013, TOP 4, ca. 12.35 Uhr
Flüchtlingsaufnahmegesetz erneuern
Drucksache
16/4164
Die aktuelle Situation in den Flüchtlingseinrichtungen
des Landes NRW ist alarmierend. Wir fordern eine Erneuerung
der Flüchtlingspolitik in NRW. Es bedarf der Definition
klarer Vorgaben und Standards, damit in Zukunft
Flüchtlinge in NRW menschenwürdig untergebracht
werden. Auch für die soziale Betreuung in den Kommunen
muss es Standards geben. In der Vergangenheit hat sich zudem
gezeigt, dass das vom Land zur Verfügung gestellte Geld
teilweise nicht bei den Menschen ankommt sondern
zweckentfremdet wird.
Donnerstag, 17. Oktober 2013, TOP 7, ca. 14.05 Uhr
Ursache der hohen Krankenstände in
Polizeibehörden finden
Große Anfrage 1 Drucksache
16/763
Zwischenbericht der Landesregierung Drucksache
16/1570
Antwort der Landesregierung Drucksache
16/3389
Die Polizeibehörden in NRW brauchen ein einheitliches
und verbindliches Gesundheitsmanagement. 2008 waren
ungefähr 20 Prozent der Polizistinnen und Polizisten in
NRW länger als sechs Wochen im Jahr als
arbeitsunfähig gemeldet. Wegen dieses Krankenstands in
den Polizeibehörden fehlen rund 1450 Vollzeitstellen
pro Jahr. Unsere große Anfrage verlangt von der
Landesregierung Antworten auf Fragen zum betrieblichen
Eingliederungsmanagement, behördlichen
Gesundheitsmanagement und zur polizeilichen
Dienstfähigkeit. Sie soll die Ursachen der hohen
Krankenstände aufdecken, um in Zukunft eine bessere
gesundheitliche Versorgung der Beschäftigten im
öffentlichen Dienst zu ermöglichen.
Donnerstag, 17. Oktober 2013, TOP 10, ca. 15.35 Uhr
Fahrscheinlosen ÖPNV auf alle Vorschulkinder
erweitern
Drucksache
16/4163
Unser Antrag fordert die fahrscheinlose Nutzung des
Öffentlichen Personennahverkehrs für alle Kinder
im Vorschulalter. Damit sollen insbesondere auch die Kinder
eine ermäßigte Zeitkarte nutzen können, die
zwar das 6. Lebensjahr vollendet haben, aber noch nicht
eingeschult wurden. Bis zur Einschulung müssen diese
Kinder derzeit für Zeitkarten den vollen Preis zahlen.
Erst mit der Einschulung können sie die
Schülertickets im ÖPNV nutzen.
Donnerstag, 17. Oktober 2013, TOP 12, ca. 16.35 Uhr
Bezüge von Sparkassenführungskräften
im Internet offenlegen
(Gesetzentwurf 1. Lesung) Drucksache
16/4165
Wir legen einen Gesetzentwurf vor, demzufolge endlich alle
Sparkassen verpflichtet werden, die Bezüge ihrer
Vorstandsmitglieder barrierefrei im Internet offenzulegen.
Zur Schaffung von Transparenz im Sinne barrierefreier
Politik, genügt es nicht, Daten in Jahresberichten
schwierig auffindbar willkürlich zur Verfügung zu
stellen. Vielmehr ist es notwendig, dass die Daten
maschinenlesbar und zentral abrufbar sind. Außerdem
sollen auch diejenigen Sparkassen dazu gebracht werden,
Daten über die Vorstandsbezüge zu
veröffentlichen, die sich bislang beharrlich weigern.
Schließlich stellt sich die
Veröffentlichungsfrage jedes Jahr aufs Neue, wenn sich
z. B. nach einer Kommunalwahl Vorstände und
Verwaltungsräte neu zusammensetzen.
Freundliche Grüße
Piratenfraktion im Landtag NRW
Ingo Schneider
Pressesprecher
__________________________________________
Pressestelle der Piratenfraktion im Landtag NRW
Ingo Schneider
E-Mail: ingo.schneider AT landtag.nrw.de
Telefon: 0211 884-4613
Fax: 0211 884-3723
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf
www.piratenfraktion-nrw.de
www.twitter.com/20piraten
www.facebook.de/PiratenfraktionNRW
www.gplus.to/PiratenfraktionNRW
Vorstand: Joachim Paul, Monika Pieper, Lukas Lamla, Simone
Brand, Torsten Sommer
____________________________________
Wenn Sie künftig keine Pressemitteilungen mehr von uns erhalten möchten, klicken Sie bitte auf diesen Link
Wenn Sie Ihre Einstellungen ändern möchten, klicken Sie bitte auf diesen Link powered by phplist v 2.10.19, © phpList ltd
Attachment:
2013-10-15 Plenaruebersicht.pdf
Description: Adobe PDF document
- [AG ÖA Dortmund]Piraten-Anträge in der kommenden Plenarphase, Piratenfraktion NRW, 15.10.2013
Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.