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nrw-ag-presse-dortmund - Re: [Pressepiraten Dortmund] Vormundschaft durch Frau Merkel:

nrw-ag-presse-dortmund AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liste der Pressepiraten in Dortmund

Listenarchiv

Re: [Pressepiraten Dortmund] Vormundschaft durch Frau Merkel:


Chronologisch Thread 
  • From: Christophe Cauet <christophe.cauet AT piratenpartei-nrw.de>
  • To: nrw-ag-presse-dortmund AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Pressepiraten Dortmund] Vormundschaft durch Frau Merkel:
  • Date: Fri, 05 Mar 2010 17:25:38 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ag-presse-dortmund>
  • List-id: Liste der Pressepiraten in Dortmund <nrw-ag-presse-dortmund.lists.piratenpartei.de>

Ahoi!

Ich würde einfach gar nix machen. Erstens halte ich das für eine nicht ernst zu nehmende Mail und die BILD ist es nicht wert zitiert zu werden. Zweitens, sieht man ja in Griechenland, was das Volk macht, wenn die Regierung plötzlich verlangt, dass das Volk doch allen ernsten jetzt mal Steuern zahlen soll.

Ich finde man muss ganz klar trennen zwischen Legislative und Exekutive. Die Exekutive kann nur repräsentativ sein, alles andere wäre Anarchie.

Und was die Meinungsumfragen angeht, da geb ich ihr Recht.

my2€cents,
Christophe



Am 05.03.10 16:13, schrieb Daniel Niedzwetzki:
Tja solange das "dumme" Volk macht was ihr Lobbys und Regierung aufdrücken,
beschwert sich kein Mensch. Aber kommt es zu Unruhe, wo evtl. das ein oder andere nicht
durchkommt. Tja dann ist die Demokratie schnell als lästig gesehen und das im
Grundgesetz verankerte "Alle Macht geht vom Volke aus" interessiert dort
niemanden mehr.

Alleine das Wort repräsentative Demokratie ist mir ein Würgereiz. Denn das könnte man
auch "So tun als ob" nennen.
Nun stellt sich die Frage ob Frau Merkel a) das Grundgesetz nicht kennt oder
b) Teile wie diesen Punkt gerne mal ignoriert.
Die Dame wird mit ihrer MEinung auch nicht alleine dastehen. Das ist ein
guter Blick darauf, was wir mittlerweile für eine Demokratie haben.

Ich finde wir sollten da eine schöne scharfe Pressemitteilung schreiben und
diese an verschiedenste Zeitungen schicken. Das ist medial sehr gut
verwertbar und könnte eine gute Diskussion entfachen, mit welcher wir uns ins
Gespräch bringen.

Frohe Grüße mit dickem Hals

Daniel (ABRAXAS)

--- Andreas Kurt<andreas.kurt AT t-online.de> schrieb am Mi, 3.3.2010:

Von: Andreas Kurt<andreas.kurt AT t-online.de>
Betreff: [Pressepiraten Dortmund] Vormundschaft durch Frau Merkel:
An: rainer.klute AT piratenpartei-nrw.de
CC: presse AT piratenpartei-kleve.de, acepoint AT googlemail.com,
mail AT jessica-koppe.de, presse AT piratenpartei-muenster.de,
michaelbarck AT yahoo.de, Presse AT Piratenpartei-Dortmund.de,
presse AT piratenpartei-aachen.de, contact AT simbel.eu,
dominick.hoehne AT googlemail.com, presse AT piratenpartei-wesel.de,
bernhard AT piratenpartei-nrw.de, cord AT piratenpartei-nrw.de,
presse AT piraten-selm.de, presse AT piratenpartei-hamm.de
Datum: Mittwoch, 3. März, 2010 17:13 Uhr








Sehr geehrte
Damen und
Herren,

nachfolgender News-Ticker ist in seier
Aussage
eine
einzigartige FRECHHEIT.
Eine solche Unverfrohrenheit und
Dreißtigkeit, eine solche Missachtung des Volkes können
doch die anderen
Parteien nicht so einfach ignorieren.
Scheeschippen war
gestern!!!!!
Eine solche diffamierende Aussage ist
keinesfalls zu rechtfertigen. Auch nicht mit der Herkunft
von Frau Merkel, wo
ebenfalls das Volk nie gefragt worden ist.

Was für leere und unbedeutende Slogans
aus
Merkels Sicht:
"Wir
sind das
VOLK!" und
"Wir
sind mündige
Bürger!"
Was sind wir überhaupt noch: "Willenlose, unmündige
Wähler?"
Hurra, jetzt steht endlich das deutsche Volk
unter einer Vormundschaft namens
-Merkel- :
"...die gesetzlich geregelte
rechtliche
Fürsorge für ein
unmündiges Volk, welchem
die
Geschäftsfähigkeit fehlt, sowie für deren Vermögen".
Mit freundlichen Grüßen
Andreas
Kurt
Bild-Zeitung:
Mittwoch, 03. März 2010, 15:40 Uhr

Merkel:

Politik gegen Bevölkerungs-Willen


Nach

Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich
die Politik bei
wichtigen Themen auch gegen den Mehrheitswillen der
Bevölkerung durchsetzen.
Sie
erinnerte an die Einführung des Euro oder den
NATO-Doppelbeschluss. „Fast alle
diese Entscheidungen sind gegen die Mehrheit der Deutschen
gefallen“, sagte sie
in Berlin bei der Vorstellung des zwölften Jahrbuchs der
Demoskopie des
Meinungsforschungsinstituts Allensbach. Deshalb warb sie
für unpopuläre Pläne
der schwarz-gelben Koalition wie die Laufzeitverlängerung
für Atomkraftwerke. Es
sei wichtig, dass Deutschland eine repräsentative
Demokratie sei und keine
plebiszitäre, in der das Volk unmittelbar Entscheidungen
trifft. Merkel warnte
Politiker davor, der Versuchung zu erliegen, „mit Hilfe
der Meinungsforschung
ihre Entscheidungen zurechtfertigen“.




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