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dueren - [Piraten Kreis Düren] Fwd: [helpdesk.piratenpartei-nrw.de #305613] Hambacher Wald/RWE

dueren AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Kreis Düren - NRW

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[Piraten Kreis Düren] Fwd: [helpdesk.piratenpartei-nrw.de #305613] Hambacher Wald/RWE


Chronologisch Thread 
  • From: Dietmar Schwindt <dietmar.schwindt AT piratenpartei-nrw.de>
  • To: Liste Düren <dueren AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: [Piraten Kreis Düren] Fwd: [helpdesk.piratenpartei-nrw.de #305613] Hambacher Wald/RWE
  • Date: Sun, 18 Nov 2018 22:39:29 +0100

Hallo zusammen,
Schaut Euch bitte die nachfolgende Email bis zum Ende an. Ich wäre dafür das
Thema des Aktienverkaufs in der Fraktion zu besprechen, wie seht Ihr das? Ich
bin auch gespannt ob Michael das von sich aus verteil oder anspricht.

Gruß
Dietmar
>
>
>> Am 18.11.2018 um 21:01 schrieb Esther Juhl via RT
>> <dueren-comment AT piratenpartei-nrw.de>:
>>
>> Hier die näheren Daten:
>> Sun Nov 18 21:01:59 2018: Ticket 305613 wurde bearbeitet.
>> Transaktion: Ticket created by estherjuhl AT googlemail.com
>> von Queue: Düren
>> Betreff: Hambacher Wald/RWE
>> Besitzer: Nobody
>> Anfragender: estherjuhl AT googlemail.com
>> Status: new
>> Ticket <URL:
>> https://helpdesk.piratenpartei-nrw.de/rt/Ticket/Display.html?id=305613 >
>>
>> -----------------------------------------------------
>> Sehr geehrter Herr Spelthahn, sehr geehrter Herr Schavier, sehr geehrter
>> Herr
>> Schmitz, sehr geehrte Frau Balen, sehr geehrter Herr Voß, sehr geehrter
>> Herr
>> Veithen, sehr geehrter Herr Schwindt, sehr geehrter Herr Hintzen!
>>
>> Wir schreiben Ihnen mit einem Anliegen, das keinen Aufschub mehr duldet.
>>
>> In den letzten Wochen beherrschten Berichte über die Räumung des Hambacher
>> Waldes die Medien. Der Kohlekonzern RWE will diesen Wald roden, um die
>> darunter liegende Braunkohle weiter fördern zu können, wird daran jedoch
>> von Aktivist_innen gehindert, die den Wald besetzt halten. Mit dem
>> Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes Münster am 05.10.2018 ist die
>> Räumung und Rodung des Waldes vorerst beendet worden, doch der Konflikt
>> lässt ein großes Problem deutlich werden.
>>
>>
>>
>> *RWE zeigte im Hambacher Wald sein wahres Gesicht*
>>
>> Was sich im Hambacher Wald in den letzten Wochen abspielte, ist auf vielen
>> Ebenen geradezu erschreckend: Es besteht spätestens seit dem Pariser
>> Klimaabkommen ein gesellschaftlicher Konsens, dass der Kohleausstieg kommen
>> muss. Die Frage nach dem „Wann“ und „wie“ wird aktuell in einer eigens
>> dafür eingerichteten Kommission der Bundesregierung ausgehandelt. So steht
>> aktuell nicht fest, ob die Braunkohle unter dem Hambacher Wald überhaupt
>> noch verfeuert werden darf. Mit der Rodung des Waldes versuchte RWE also,
>> rücksichtslos Fakten zu schaffen. Vor dem Hintergrund des Hitzesommers mit
>> zahlreichen Ernteausfällen und Waldbränden in Deutschland, der zu großen
>> Teilen auf die Erwärmung des Klimas zurückzuführen ist, ist die Rodung
>> eines 12.000 Jahre alten, schützenswerten Waldes für die klimaschädlichste
>> Energieform besonders brisant. Dass dazu die Räumung des Waldes mit
>> Brandschutzbestimmungen gerechtfertigt wird, ist schlichtweg morbider
>> Zynismus. Der einzig echte Brandschutz ist in diesem Fall ein konsequenter
>> und schneller Kohleausstieg.
>>
>> Mit seinem Verhalten zeigte RWE jetzt sein wahres Gesicht als
>> rücksichtsloser Konzern, der ausschließlich an Profit interessiert ist. RWE
>> zerstört aktiv das Klima und damit unsere Lebensgrundlage und die
>> zukünftiger Generationen. Dass 68 % der Bürger_innen einen schnellen
>> Kohleausstieg wollen und wöchentlich zehntausende Menschen ihren Protest in
>> den Wald trugen, interessierte RWE offenbar kein Stück. Es wurden gezielt
>> Desinformationen und Lügen verbreitet, um die Rodung zu rechtfertigen und
>> den Protest dagegen zu delegitimieren. Mit seinem skandalösen Verhalten
>> gefährdete RWE so aktiv den gesellschaftlichen Frieden und wurde dafür nach
>> den Gerichtsentscheidungen der letzten Woche und einer spektakulären
>> Großdemonstration mit 50.000 Menschen am Samstag den 6.10.2018 nun in die
>> Schranken gewiesen.
>>
>> Spätestens jetzt zeigt sich: Diesen verantwortungslosen Konzern zu
>> unterstützen ist völlig inakzeptabel.
>>
>>
>>
>> *RWE verlangt Zwangsumsiedlung von tausenden Anwohner_innen*
>>
>> Anders als in der Lausitz hält RWE, nicht einmal während die
>> Kohlekommission tagt, inne und setzt die Zwangsumsiedlungen von Manheim und
>> Keyenberg fort. Ob die Förderung der Braunkohle wirklich noch immer dem
>> Allgemeinwohl dient und nur damit kann die Umsiedlung zulässig sein, wird
>> derzeit vor Gericht entschieden. Wir bedauern es sehr, dass RWE nicht
>> selber erkennt, dass Zwangsumsiedlungen für die Förderung und Verbrennung
>> von dreckiger und ineffizienter Braunkohle völlig inakzeptabel sind.
>>
>>
>>
>> *Der Kreis Düren als Unterstützer dieses Wahnsinns*
>>
>> In der Zuspitzung des Konflikts um den Hambacher Wald geraten zunehmend
>> auch Akteur_innen in den Fokus der Kritik, die diesen Wahnsinn passiv
>> unterstützen. Hiermit ist auch der Kreis Düren betroffen.
>>
>> Der Kreis Düren besitzt nach wie vor RWE-Aktien und unterstützt so das
>> zerstörerische Treiben dieses Konzerns. Seit Jahren setzt sich die
>> Greenpeace Deutschland / Fossil Free Deutschland dafür ein, dass diese
>> verkauft werden und hat dafür zahlreiche Gespräche geführt, die bislang
>> aber bedauerlicherweise zu keinem Verkauf der Aktien geführt haben.
>>
>> Als Anteilseigner an RWE macht sich der Kreis Düren mitschuldig an der
>> Zerstörung unseres Klimas und der Zukunft der Menschheit. Sie als
>> Abgeordnete_r des Kreises Düren stehen hier mit in der Pflicht, diesen
>> untragbaren Zustand zu beenden.
>>
>>
>>
>> *Beteiligen Sie sich nicht weiter an dieser Zerstörung*
>>
>> Aus diesem Grunde fordern wir Sie als Abgeordnete_n des Kreises Düren ganz
>> persönlich auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden! Wir von Fossil Free
>> Deutschland / Greenpeace Deutschland fordern: Beschließen Sie den
>> sofortigen Verkauf der RWE-Aktien!
>>
>> Mit dem Verkauf der RWE-Aktien hat der Kreis Düren zu diesem Zeitpunkt die
>> einmalige Chance, sich ganz klar vom Vorgehen RWEs abzugrenzen und zu
>> zeigen, dass dieses nicht toleriert wird. Ein weiteres Halten der Aktien
>> wäre skandalös und würde von Fossil Free Deutschland / Greenpeace
>> Deutschland offensiv öffentlich angeprangert.
>>
>>
>>
>> *Mit freundlichen Grüßen,*
>>
>> *Esther Juhl für Fossil Free Deutschland / Greenpeace Deutschland*
>>




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