Zum Inhalt springen.
Sympa Menü

dueren - Re: [Piraten Düren]B56n

dueren AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Kreis Düren - NRW

Listenarchiv

Re: [Piraten Düren]B56n


Chronologisch Thread 
  • From: margret vallot <mvallot AT aol.com>
  • To: Mailingliste des Stammtisches Düren <dueren AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [Piraten Düren]B56n
  • Date: Sun, 30 Oct 2011 12:06:54 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/dueren>
  • List-id: Mailingliste des Stammtisches Düren <dueren.lists.piratenpartei.de>

sehr interessante Ausführungen )))

Am 30.10.2011 um 11:41 schrieb Thomas Göttgens:

> Ahoi,
>
> Zu den gelben Plakaten: das ist kein breiter Konsens sondern die Aktion
> eines Einzelnen. Wer das ist, kann man sich an 2 Fingern ausrechnen,
> wenn man sich das Gebäude von Kraft Walzen mal genauer anschaut. Die
> Mörderplane ist da sicher nicht von alleine hingeflogen. Übrigens das
> Unternehmen, welches regelmäßig durch LKW-Rangiererei die B56 und die
> Zufahrt zum Grüngürtel lahmlegt. Spekulationen zu Seilschaften und
> Kostenübernahme für verkehrspolitische Lobbyreisen nach Berlin tangiere
> ich jetzt nicht weiter.
>
> Gelinde gesagt finde ich es übrigens eine Unverschämtheit, wenn Werbung
> für Partikularinteressen (gabs schon ne Volksabstimmung dazu?) auf
> städtischen Müllfahrzeugen spazieren fährt.
>
> Düren muß vom Verkehr entlastet werden, keine Frage, aber das jetzt
> vorgesehene Konzept ist über 40 Jahre alt und eben NICHT wie die
> Verwaltung behauptet den neuen Gegebenheiten angepaßt. Es berücksichtigt
> insbesondere nicht die bereits in Bau befindliche Verschränkung der A4
> im Osten der Stadt und die dort entstehende neue Anschlußstelle.
> Weiterhin frage ich mich, ob als nördliches Einfallstor in die Stadt
> Düren in Zukunft eine 14-spurige Kreuzung in Kurvenlage zur optischen
> Attraktivitätssteigerung beiträgt. OK, seit das Bauhaus da steht ist
> nicht mehr viel zu ruinieren.
>
> Besonders problematisch finde ich die Führung der B56n in Dürens Norden.
> Ich rede jetzt gar nicht von den ökologisch wertvollen Brachflächen des
> alten Vorbahnhofs, obwohl hier nur minderwertige Ausgleichsflächen
> vorgesehen sind, sondern von der Ignorierung der Tatsache, das nördlich
> der geplanten Trasse Anwohner durch die geplanten Lärmschutzmaßnahmen
> sogar noch 'in den Folkus' der Belastung genommen werden. Es ist nämlich
> aus Kostengründen bei der Trassierung in Hochlage (wegen der DB-Querung)
> nur eine Schutzwand Richtung Grüngürtel vorgesehen, die den Verkehrslärm
> bündelt und in die andere Richtung reflektiert. Bei der Berechnung der
> Schall-Belastungsgrenze für diese Anwohner wurde mit der freien
> aufgeständerten Straße gerechnet, was erst mal dazu führt, daß die
> Grenzwerte Richtung Norden nicht überschritten werden. Mit der dann
> geplanten einseitigen Süd-Schutzwand wurde nicht noch mal neu gerechnet.
>
> Weiterhin paßt die B56n so gar nicht zu dem zweiten Prestigeprojekt der
> Dürener Verkehrsplanung, der B399n, die quasi den Verkehr aus Richtung
> Langerwehe aufnehmen soll, und nach aktueller (alter) Planung die Stadt
> unmittelbar am Bahnhof vorbei in 2 Häften schneidet (eine Argumentation,
> die immer gern von den Befürwortern des Abrißes der DB-Nordbrücke
> angeführt wird, die definitiv in Zukunft wieder für die Euregiobahn
> gebraucht wird) und auf Höhe der jetzigen Kreuzung Eisenbahnstraße auf
> die B56 trifft. Der dort aufbrandende Verkehr wird sich weiter nach
> rechts und links und damit entlang der alten Eifelroute verteilen.
>
> Am 30.10.2011 09:21, schrieb margret vallot:
>> Hi, zu den Plakaten ist folgendes zu sagen: Die Bürger, die in Düren an
>> der B56 wohnen, die kriegen den ganzen Tag den Verkehr optisch und
>> akustisch mit, der von der Autobahn in die Eifel donnert. Das sind ganz
>> schön viele Lkw und noch mehr Pkw, die Zahlen habe ich gerade nicht
>> präsent, aber es sind Zehntausende, die da täglich fahren. Von Ampelstopp
>> zu Ampelstopp. Die Leute, die da wohnen sind arme Schweine.
>>
>> Die Leute leiden seit Jahren, behaupten, sie seien schon krank.
>> Herzinfarkte und Krebs sind auffallend häufig. Bei manchen rappelt
>> regelmäßig deas Porzellan in den Schränken. Und es wird immer schlimmer.
>>
>> Die Politik hatte immer gesagt: Ja klar, ihr kriegt eine Umgehungsstraße,
>> dann wird der Verkehr quasi im Halbkreis seitlich an Düren vorbei geleitet.
>>
>> Es war aber immer so, dass für die neue Straße (n) Land von Privatleuten
>> gekauft werden muss. Ein Bauer will aber sein Land nicht verkaufen, obwohl
>> die Entschädigung für ihn groß wäre. Der ist halt stur. Die Sache ist vor
>> Gericht und ist entweder jüngst entschieden worden oder wird es noch.
>>
>> Jetzt sagt die Politik: Wir haben das Geld nicht für die Umgehungsstraße
>> in Düren. Und die Leute sind auf der Palme. Und an die Spitze der Bewegung
>> hat sich die CDU gesetzt. Aber soweit ich weiß, wollen auch Grüne und SPD
>> in Düren diese Umgehungsstraße am liebsten sofort.
>>
>> Frage: Wie ist die Position der Piraten zu der Angelegenheit?
>>
>> :-)))
>>
>>
>>
>>
>>
>>
>>
>> Am 30.10.2011 um 01:11 schrieb Bernd Brägelmann:
>>
>>> Kann es sein, dass dieses "Düren Pro B56n" ein
>>> Selbstbeweihräucherungsprojekt der CDU ist? Die Facbook Seite zu dem
>>> Thema gehört zumindest unserem CDU Bundestagsabgeordnetem Rachel.
>>>
>>> LG
>>>
>>> Bernd
>





Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.

Seitenanfang