brb-mol AT lists.piratenpartei.de
Betreff: ML der Märkisch-Oderland Piraten
Listenarchiv
- From: Rolf Ignaz <r.ignaz AT piratenbrandenburg.de>
- To: "BB-lists.Pp" <brandenburg AT lists.piratenpartei.de>, "MOL-Pp-Liste" <brb-mol AT lists.piratenpartei.de>
- Subject: [Brb-mol] Fwd: [ccs-stoppen] Koavertrag Brandenburg zur Braunkohle und zu CCS
- Date: Sat, 11 Oct 2014 10:56:07 +0200
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/brb-mol>
- List-id: ML der Märkisch-Oderland Piraten <brb-mol.lists.piratenpartei.de>
Aloha Pirat’s,
dies zur Info! BG. Ignatius Hallo Ihr, wie zu erwarten, es soll ein Weiter so mit der Braunkohle geben, es sei denn der Bund macht einen Strich durch die Rechnung. CO2-Endlagerung soll es in Brandenburg selber vorläufig nicht geben aber wenn ich diesen Satz interpretiere: "... Die Koalition hält daran fest, dass ein Kraftwerksneubau nur stattfinden kann, wenn damit die Erreichung der Klimaschutzziele der Energiestrategie 2030 nicht gefährdet wird." ... bedeutet dass, ein CCS-Kraftwerk mit Verpressung in der Nordsee, inklusive Aufbau einer CO2-Pipeline quer durch Deutschland Gruss Mike Auszug Koa-Vertrag: Andererseits muss berücksichtigt werden, dass gegenwärtig nicht absehbar ist, wann eine vollständige und vor allem kontinuierliche Versorgung aus Erneuerbaren Energiequellen in Brandenburg und erst recht in ganz Deutschland möglich sein wird. Braunkohle-Nutzung in Deutschland ist daher solange erforderlich, bis der Industriestandort Deutschland seinen eigenen Energiebedarf sicher und zu international wettbewerbsfähigen Preisen aus Erneuer-baren Energien decken kann. In Brandenburg bleibt daher neben den Erneuerbaren Energien die Braunkohle als heimi-scher konventioneller Energieträger als Brückentechnologie in der Energiewende von be-sonderer Bedeutung. Die Braunkohlekraftwerke und die damit verbundenen Tagebaue bieten zudem gute Arbeit für tausende Brandenburgerinnen und Brandenburger. Trotz des in der Lausitz schon weit fortgeschrittenen Strukturwandels sind sie damit struktur- und arbeitsmarktpolitisch, aber auch für die Kaufkraft und die Einnahmen der Kommunen in der Lausitz nach wie vor von großer Bedeutung. Die Zunahme der Erzeugung von Energie aus Erneuerbaren Energien sowie deren Systemintegration werden perspektivisch zu einer Absenkung der notwendigen Energieerzeugung aus fossilen Energieträgern führen. Deshalb wird die Koalition den Strukturwandel in der Lausitz weiter mit den ihr zur Verfü-gung stehenden Mitteln begleiten und unterstützen. Wir werden ihn in einer Art und Weise gestalten, dass Versorgungssicherheit gewährleistet bleibt und alle Akteure eingebunden werden. In diesem Zusammenhang ist es auch unabdingbar erforderlich, neben dem Ausbau der Er-neuerbaren Energien für den konventionellen Kraftwerkspark ebenfalls verlässliche ökono-mische Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen wirtschaftlichen Betrieb und bei Bedarf notwendige Investitionen zulassen und die Aufgabenerfüllung im Rahmen des Prozesses der Energiewende sichern. Das wird die Koalition gewährleisten und in diesem Sinne auch bun-despolitisch agieren. Vor diesem Hintergrund wird sich die Koalition in den laufenden Dis-kussionsprozess über Kapazitätsmechanismen intensiv einbringen und insbesondere darauf hinwirken, dass dabei keine Benachteiligung einzelner Energieträger in Land und Bund auf-tritt. Die Koalition bekennt sich zu den bestehenden Braunkohleplänen und zum Braunkohlen-plan Welzow-Süd, Teilabschnitt II und wird die notwendigen Verfahren weiter führen. Die bedarfsgerechte Weiterversorgung des Kraftwerks Schwarze Pumpe muss über das Jahr 2025 hinaus gewährleistet werden, um für Brandenburg eine sichere, nachhaltige und möglichst preiswerte Energieversorgung sicherzustellen. Die Koalition hält daran fest, dass ein Kraftwerksneubau nur stattfinden kann, wenn damit die Erreichung der Klimaschutzziele der Energiestrategie 2030 nicht gefährdet wird. Sollte es erforderlich sein, wird die Koalition die Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen für ent-sprechende Genehmigungsvorbehalte prüfen. Die Weiterführung des Genehmigungsverfahrens für den Tagebau Jänschwalde Nord steht im engen Zusammenhang mit einer möglichen lnvestitionsentscheidung für den Neubau eines Braunkohlekraftwerks am Standort Jänschwalde. Die Koalition erwartet, dass seitens des Bundes bis Ende 2015 die ordnungs- und strukturpo-litischen Rahmensetzungen für die weitere Entwicklung der Energiewende geschaffen sind. Wir erwarten dann eine verbindliche Entscheidung über die Absicht der Investoren für einen Kraftwerksneubau. Vor diesem Hintergrund wird dann zu entscheiden sein, ob das Geneh-migungsverfahren weitergeführt wird. Eine Vorratsplanung kann und wird es nicht ge-ben. Unter den gegebenen Bedingungen wird es die unterirdische Verpressung von CO2 (CCS) in Brandenburg nicht geben. Den Einsatz von Fracking-Technologien mit umweltgefährdenden Stoffen lehnen wir ab. http://www.spd-brandenburg.de/fileadmin/user_upload/spd-brandenburg_de/14/LP T/01-11-14/141010-Koalitionsvertrag.pdf _______________________________________________ ccs-stoppen mailing list ccs-stoppen AT news.bund.net http://news.bund.net/mailman/listinfo/ccs-stoppen |
- [Brb-mol] Fwd: [ccs-stoppen] Koavertrag Brandenburg zur Braunkohle und zu CCS, Rolf Ignaz, 11.10.2014
- Re: [Brb-mol] Fwd: [ccs-stoppen] Koavertrag Brandenburg zur Braunkohle und zu CCS, Guido Körber, 11.10.2014
Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.