brb-mol AT lists.piratenpartei.de
Betreff: ML der Märkisch-Oderland Piraten
Listenarchiv
- From: Rolf Ignaz <r.ignaz AT piratenbrandenburg.de>
- To: "BB-lists.Pp" <brandenburg AT lists.piratenpartei.de>, "MOL-Pp-Liste" <brb-mol AT lists.piratenpartei.de>
- Subject: [Brb-mol] Fwd: [ccs-stoppen] CETA und TTIP
- Date: Sun, 21 Sep 2014 13:46:25 +0200
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/brb-mol>
- List-id: ML der Märkisch-Oderland Piraten <brb-mol.lists.piratenpartei.de>
Aloha Pirat*in,
zur Info! BG. Ignatius Liebe MitstreiterInnen, alles, was ich bisher von den Bemühungen (so muss ich sie nennen) gegen CETA und TTIP mitbekomme, erscheint mir schon vom inhaltlichen Ansatz her völlig unzureichend. Schon in den Beiträgen zur Konsultation (vor etlichen Monaten) wurden die Abkommen nicht grundsätzlich abgelehnt (als eine Für-Null-Und-Nichtig-Erklärung des Grundgesetzes), sondern lediglich einzelne zu erwartende Inhalte kritisiert (hierbei widersprach man sich schon selber: woher kennt man solche Inhalte, wenn die Verhandlungen doch als geheim angeprangert werden?). Die Abkommen selber werden bei dieser Herangehensweise bereits als existierende Realität respektiert - die Befürworter dürften sich belustigt die Hände gerieben haben! Der eigentlich fällige, aber nicht stattgefundene Aufschrei der kompletten deutschen (bzw. europäischen) Jurisprudenz sowie der Verfassungsorgane, um deren Entrechtung es geht, lässt hinsichtlich deren praktischer Logikanwendung bzw. Selbstachtung tief blicken... Und wie steht es mit der Bewegung gegen (?) diese Abkommen? - Bevor man in eine Detailkritik einsteigt, müsste doch geklärt werden: Wollen wir diese Abkommen grundsätzlich ablehnen, oder wollen wir sie grundsätzlich akzeptieren und nur einzelne Bestimmungen ändern? Ohne dass hierüber eine Debatte stattfand, wurde die letztere Haltung eingenommen. Meiner Meinung nach sollten diese Abkommen grundsätzlich abgelehnt werden, aus folgenden Gründen:
Dies wäre m.E. eine klare, einfache, gut zu vermittelnde Ausgangsbasis für ein erfolgversprechendes Agieren. Es würde hierbei die Aufmerksamkeit gelenkt auf den Unterschied zwischen den Kapitalinteressen und der "konkreten Nützlichkeit". Auf diesen Unterschied die Aufmerksamkeit zu lenken, dürfte von fundamentaler Bedeutung für die Entstehung eines menschen- und naturverträglichen Wirtschaftens sein. Die Bewegung gegen CCS war nie eine wirkliche Massenbewegung. Dass sie dennoch so erfolgreich war, wie sie war (das CCS-Gesetz wurde zwar verabschiedet, aber ich denke, bis zum Ende seiner Gültigkeit 2018 wird es nicht umgesetzt werden), liegt m.E. daran, dass wir einen ganz klaren gemeinsamen Standpunkt hatten: "Keine CO2-Verpressung", ohne irgendwelche Kompromisse und Halbheiten (wie z.B. "Man kann doch nicht gegen Forschung sein" etc.). Eine ähnlich klare Ausgangsbasis bezüglich CETA und TTIP wäre Gold wert! Schönen Sonntag! Christfried |
ccs-stoppen mailing list
ccs-stoppen AT news.bund.net
http://news.bund.net/mailman/listinfo/ccs-stoppen
- [Brb-mol] Fwd: [ccs-stoppen] CETA und TTIP, Rolf Ignaz, 21.09.2014
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