berlin-crew-urbanauten AT lists.piratenpartei.de
Betreff: ML der berliner Crew der Urbanauten (Kreuzberg)
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[berlin-crew-urbanauten] Obdachlosigkeit - Infoveranstaltung - morgen Dienstag - Urbanhaus
Chronologisch Thread
- From: "Jessica.Zinn AT berlin.piratenpartei.de" <jez AT gotno.info>
- To: "Flotte Friedrichshain-Kreuzberg (Berlin)" <berlin-friedrichshain-kreuzberg AT lists.piratenpartei.de>, "berlin-crew-urbanauten AT lists.piratenpartei.de" <berlin-crew-urbanauten AT lists.piratenpartei.de>
- Subject: [berlin-crew-urbanauten] Obdachlosigkeit - Infoveranstaltung - morgen Dienstag - Urbanhaus
- Date: Mon, 03 Nov 2014 16:17:17 +0100
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/berlin-crew-urbanauten>
- List-id: "ML der berliner Crew der Urbanauten \(Kreuzberg\)" <berlin-crew-urbanauten.lists.piratenpartei.de>
- Organization: Piratenpartei Berlin
Hallo Bezirkspiraten, ich hab leider Jugendhilfeausschuss, würde mich aber über Teilnehmer, die die Informationen zusammenfassen sehr freuen. Grüße JeZ Gesprächsrunde "Profite mit der Obdachlosigkeit - ein lukratives Geschäftsfeld" Dienstag 19-21 Uhr Nachbarschaftshaus Urbanstraße https://www.facebook.com/events/352177808277270/?ref=3&ref_newsfeed_story_type=regular Eingeladen sind neben Betroffenen: Dr. Susanne Gerull Professur an der Alice-Salomon-Hochschule spezialisiert auf Wohnungslosenhilfe Dagmar von Lucke Landesarmutskonferenz, Fachgruppe Wohnungslose Menschen Pfarrer Peter Storck, Heilig Kreuz Kirche Gerade in der Basisarbeit der stadtpolitischen Initiativen begegnen Aktive immer öfter Wohnungslosen, die in Obdachlosenheimen unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen. In Mehrbettzimmern über Nacht „nur“ untergebracht, erhalten sie selten die notwendige Hilfe bezüglich ihrer Erkrankungen. Betroffene berichten in vielen Fällen von autoritärem einschüchterndem Umgang in diesen Unterkünften. Angesichts der Tatsache, dass neuere Studien auf eine stärkere Verzahnung von seelischen Leiden und Obdachlosigkeit hinweisen, befördern diese Wohn- und Lebensbedingungen die Not der Hilfesuchenden. Mit Sparmaßnahmen, Profitanreizen, der Auslagerung von sozialen Aufgaben in die Privatwirtschaft wird die Lebenslage der Menschen durch das Handeln oder „Nicht-Handeln“ der Ämter verschlimmert. Betroffene werden aus ihrer Nachbarschaft in Obdachlosenheime, Pensionen oder Übergangsheime verdrängt, weil die Jobcenter oder das Sozialamt Mieterhöhungen z.B. in Höhe von 100 € monatlich nicht zahlen. Die Kosten für diese Unterkünfte, die teilweise bis zu 68 € für ein Bett in einem Mehrbettzimmer pro Nacht betragen, werden dann wiederum von den Ämtern übernommen. In vielen Fällen wird dieser Übergang zu einem Daueraufenthalt, da z.B. der „Geschützte Wohnmarktsegment“ mit nur 1350 Wohnungen ausgeschöpft ist. Schon seit Jahren fordern Verbände, Vereine und Initiativen u.a. die Aufstockung des „Geschützten Wohnmarktsegmentes“ auf jährlich über 3000 Wohnungen zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit. Betroffene und Fachleute werden gemeinsam über diese Entwicklung ins Gespräch kommen, die skandalösen Zustände öffentlich machen und nach solidarischen Lösungen suchen. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Kontakt: Bahar Sanli, sozpol@nachbarschaftshaus.de, Tel. 030- 690 497-21 Bündnis „Solidarische Stadt“, sol-stadt AT gmx.de https://www.facebook.com/BuendnisFuerEineSolidarischeStadt AG Recht auf Wohnen für Psychiatrie –Betroffene und „Behinderte“ (des Berliner Ratschlags- Wem gehört die Stadt ?) zuala.luschnat AT gmx.net anne.snk44 AT yahoo.de |
- [berlin-crew-urbanauten] Obdachlosigkeit - Infoveranstaltung - morgen Dienstag - Urbanhaus, Jessica.Zinn AT berlin.piratenpartei.de, 03.11.2014
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