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berlin-crew-urbanauten - [berlin-crew-urbanauten] WG: Prinzessinnengärten

berlin-crew-urbanauten AT lists.piratenpartei.de

Betreff: ML der berliner Crew der Urbanauten (Kreuzberg)

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[berlin-crew-urbanauten] WG: Prinzessinnengärten


Chronologisch Thread 
  • From: Ernst-Wolf Abée <abee AT archinaut.de>
  • To: <berlin-crew-urbanauten AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: [berlin-crew-urbanauten] WG: Prinzessinnengärten
  • Date: Tue, 28 Aug 2012 13:58:30 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/berlin-crew-urbanauten>
  • List-id: <berlin-crew-urbanauten.lists.piratenpartei.de>


Liebe Urbanauten,
 
zur Kenntnis (wenn nicht schon bekannt), da hat jemand eine Online-Petition gestartet (s.u.)
 
Herzlichst
 
Ernst-Wolf
 


Von: "kreuzberg handelt" [mailto:kreuzberghandelt AT lok-berlin.de]
Gesendet: Dienstag, 28. August 2012 13:50
An: kreuzberghandelt AT lok-berlin.de
Betreff: UNTERSCHRIFTENAKTION "Wachsen Lassen! Eine Zukunft für den Prinzessinnengarten" - Ihre Unterstützung ist gefragt!

Liebe Kreuzberger und Kreuzbergerinnen,

Sie haben es sicher schon vernommen: Die Prinzessinnengärten am Moritzplatz sind in Gefahr!
Der Liegenschaftsfonds plant einen Verkauf der stadteigenen Fläche und das könnte das baldige Aus des Gartens bedeuten.

Da uns der Prinzessinnengarten als Begegnungs- und Lernstätte für urbane Landwirtschaft sehr ans Herz gewachsen ist, möchten wir Sie daher dringend aufrufen, die

Online-Petition "Wachsen Lassen! Eine Zukunft für den Prinzessinnengarten"

zu unterzeichnen und sich aktiv an Debatten, Aktionen und Initiativen zur Neuausrichtung der Liegenschaftspolitik in Berlin zu beteiligen.

Kaum ein Projekt steht so sehr für das junge, kreative und sozial engagierte Berlin wie der Prinzessinnengarten am Moritzplatz in Kreuzberg:
Wo über 60 Jahre eine Brachfläche von 6000 ungenutzten, vermüllten Quadratmeter war, wird heute eine große Vielfalt von Gemüse- und Kräutersorten
mitten in der Stadt angebaut.

Seit 2009 haben weit über Tausend UnterstützerInnen dabei geholfen, „aus einer hässlichen Baulücke ein Paradies” erwachsen zu lassen (Die Zeit).
50.000 BesucherInnen kommen jedes Jahr an den Moritzplatz, um sich dieses „Biotop und Soziotop mit Modellcharakter” (Tagesspiegel),
diese „Utopie im Kleinen” (Berliner Zeitung), dieses „Versuchslabor für die nachhaltige Stadt von morgen” (Wirtschaftswoche) anzuschauen.

Doch die Zukunft des Prinzessinnengartens ist ungewiss. Im Auftrag des Berliner Senats will der Liegenschaftsfond, eine GmbH des Senats, die mittlerweile höchst attraktiven Flächen so schnell wie möglich an Immobilieninvestoren verkaufen. Eine Anfrage von Seiten des Abgeordnetenhauses hat ergeben, dass Verhandlungen mit Investoren über einen baldigen Verkauf bereits geführt werden.

Bedroht sind sowohl Arbeitsplätze im Umfang von 13 Vollzeitstellen als auch das, was
30.000 Stunden freiwilliges Engagement pro Saison hier haben entstehen lassen: einen Ort sozialen Austauschs und des Lernens.

Der Prinzessinnengarten arbeitet mit zahlreichen Schulen, Kindergärten, Mietergemeinschaften und Universitäten zusammen und hat geholfen,
16 Ablegergärten in unterschiedlichsten Einrichtungen aufzubauen.

Darum bitte unterstützen Sie den Prinzessinnengarten zu erhalten und unterzeichnen Sie die Petition zum drohenden Verkauf der Flächen:
http://www.change.org/de/Petitionen/berliner-senat-dem-prinzessinnengarten-eine-tragf%C3%A4hige-zukunft-er%C3%B6ffnen

Es fehlen noch über 5000 Unterschriften! Bitte sagen Sie es daher gern weiter…
Unterschriftenlisten liegen auch im Prinzessinnengarten aus und können zum weiteren Verbreiten mitgenommen werden.

Wir Alle können Einfluss auf die Entwicklung am Moritzplatz nehmen, wenn wir zeigen, dass viele Menschen den Prinzessinnengarten unterstützen.
Jeder persönlichen Kommentar hilft, der deutlich macht, warum Sie glauben, dass der Prinzessinnengarten eine wertvolle Bereicherung für die Stadt darstellt.

Beim Umgang mit öffentlichen Flächen sollten nicht mehr nur ausschließlich kurzfristige finanzielle Interessen zählen, sondern auch der Wert sozialen, kulturellen und ökologischen Engagements angemessen berücksichtigt werden!

Ohne eine zukunftsorientierte Liegenschaftspolitik und eine frühzeitige und faire Einbindung der Menschen vor Ort drohen Freiräume für soziales Engagement und die Vielfältigkeit der Nachbarschaft verloren zu gehen.

Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie den Prinzessinnengarten auch aktiv unterstützen, etwa bei der Organisation von Unterschriftenaktionen oder in der Vorbereitung des Offenen Gesprächs am 21.09.12 18-20 Uhr im Prinzessinnengarten oder durch Spenden, im Erstellen von Videos oder von aussagekräftigen Bildern etc.
Dazu gibt es ein Offenes Organisationstreffen "Wachsen Lassen!": Jeden Mittwoch von 16 bis 19 Uhr im Prinzessinnengarten.

Schöne Grüße

Ihre Luna Weineck

 

Projektleiterin "kreuzberg handelt - wirtschaften im quartier"

 

 

 

 

Dipl.-Ing. Luna Christine Weineck

Teamleitung & Projektentwicklung

 

Projektbüro:

Tempelhofer Ufer 1a ● 10961 Berlin ● U-Bhf Hallesches Tor

Fon +49/30/762 394 43 Fax +49/30/762 394 41

 

luna.weineck AT lok-berlin.de www.kreuzberghandelt.de

Bitte besuchen Sie uns auch bei: www.xing.com/net/kreuzberghandelt oder https://www.facebook.com/groups/100261860038875/

 

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  • [berlin-crew-urbanauten] WG: Prinzessinnengärten, Ernst-Wolf Abée, 28.08.2012

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