ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft
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- From: Zardoz <Zardoz AT news.piratenpartei.de>
- To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
- Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Mindestlöhne
- Date: Tue, 26 Apr 2016 15:22:35 +0000
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
- List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
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@Ralle002:
Vor einer volkswirtschaftlich möglichen und sinnvollen Einführung von Mindestlöhnen brauchen wir meiner Meinung nach eine Lohnkostenreform nach den Ideen Manfred Julius Müller, eine Steuer-Reform bzw. ein neues Steuersystem ähnlich dem schwedisch-finnischen Steuer-Modell bzw. dem skandinavischen Steuer-System! (siehe auch Island, und Japan, wo die Regierung ABE gerade sehr erfolgreich dieses Steuersystem als neues Steuermodell einführt!)
Ich möchte hiermit auf Manfred Julius Müller für eine Lohnkostenreform nach dem Vorbild Schweden und Finnland, das skandinavische Steuer-Modell zur Aushebelung des globalistischen Lohn-, Sozial- und Umweltdumpingsystems seit Wegfall der Schutzzölle und Zollgrenzen durch den Freihandel und den gemeinsamen EU Binnenmarkt hinweisen!
http://mehrwertsteuererhoehung-pro-contra.de/
Ich möchte als ATTAC Mitglied bzw. Mitglied der globalisierungskritischen Organisation ATTAC auf Manfred Julius Müller für eine Lohnkostenreform nach dem Vorbild Schweden oder auch Finnland, das skandinavische Steuer-Modell zur Aushebelung des globalistischen Lohn-, Sozial- und Umweltdumpingsystems seit Wegfall der Schutzzölle und Zollgrenzen durch den Freihandel und den gemeinsamen EU Binnenmarkt hinweisen! Die sogenannte Standortkonkurrenz als Erpressungsmittel der Unternehmer muß steuerlich beseitigt werden!
Die verschwiegenen Vorteile einer Mehrwertsteuererhöhung!
http://mehrwertsteuererhoehung-pro-contra.de/
Globalisierungskritik: Was treibt die Globalisierungskritiker ...
http://www.globalisierungskritiker.de/
Lohnkostenreform statt Neoliberalismus!
http://www.neo-liberalismus.de/lohnkostenreform.html
Eine intelligente Lohnkostenreform könnte unser Land retten. Aber das ... Der lange Kampf um die Lohnkostenreform ... Manfred Julius Müller, August 2005.
Ich bitte darum, vor allem die sehr einfach umsetzbaren und doch sehr wirksamen Ideen Manfred Julius Müllers (siehe dessen Websites und Bücher, etwa zur Mehrwertsteuer und ihrer Erhöhung!) zu einer Lohnkostenreform nach schwedischem Vorbild bzw. dem skandinavischen Steuer-Modell zu beachten! (die Regierung ABE in Japan setzt dieses ebenfalls gerade sehr erfolgreich um!)
Eventuell können sie für deren wissenschaftliche Bekanntmachung und Würdigung sorgen. Eine breitere Rezeption im akademischen Bereich und in der Presse der Mainstream Medien täten diesen gut.
Der Faktor Arbeit würde so steuerlich stark entlastet (nach funktionierendem skandinavischen und auch schon inländischem Vorbild) und das globalistische Lohn- und Sozialdumpingsystem mit seiner Umweltzerstörung und dem Billiglohnwettbewerb des schrankenlosen Freihandel seit dem Wegfall der Schutzzölle und Zollgrenzen als Erpressungsmittel der Unternehmer würde so ausgehebelt!
Die Demokratie der souveränen Nationalstaaten und die Gewerkschaften wären in dieser Hinsicht gerettet bekämen ihre Einflussmöglichkeiten zurück.
In der Tat könnte dieses Konzept nach Manfred Julius Müller die Lösung der "Freihandel gegen Protektionismus"-Problematik sein.
Weitere Widerlegungen der neoliberalen Freihandels-Ideologie findet man u.a. beim National-Ökonomen Gustav Ruhland ( http://www.vergessene-buecher.de ) sowie dem ehemaligen CDU und Grünen Mitglied und Volkswirt Franz Groll, heute Mitglied der Linkspartei und ökonomischer Querdenker, welcher das Buch "Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert - Wege zu einer ökologisch sozialen Gesellschaft" verfasste, siehe auch die freien Online Texte auf seiner Website im Netz!
Ich möchte darauf hinweisen, dass die Freihandelstheorie nach Adam Smith samt ihren Verfälschungen seit Ricardo im Grunde schon lange widerlegt ist, siehe dazu auch Franz Groll in seinem Buch "Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert"!
http://franzgroll.de/CMS/
Manfred Julius Müller schlägt auf seinen zahlreichen Internetauftritten und Buchveröffentlichungen eine Lohnkostenreform nach schwedischem Vorbild vor - das skandinavische Steuer-Modell!
Entlastung des Faktors Arbeit durch eine Senkung der Sozialabgaben als Lohnnebenkosten, Umfinanzierung des Sozialstaates über die Mehrwertsteuer - durch den auftretenden protektionistischen Effekt, da deutsche Arbeit und Produkte verbilligt werden und ausländische Importe relativ verteuert, werden das globalistische Lohn- und Sozialdumpingsystem mit seiner durch den Zollabbau erzwungenen Standortkonkurrenz beendet. Die Erpressungsmöglichkeit der Unternehmer ist vorüber, deutsche Betriebe und Produkte sind auf dem Weltmarkt wieder konkurrenzfähig. Dennoch aber steigen die Preise für deutsche Produkte zumindest nicht stark, da das Geld ja wieder an produzierende Unternehmer und Beschäftige über die Senkung der Sozialabgaben als Lohnnebenkosten zurückgegeben wird!
Dies wurde schon erfolgreich von der Merkel Regierung der grossen Koalition 2005 bis 2009 mit der 2005 beschlossenen Mehrwertsteuererhöhung auf 19%, welche 2007 in Kraft trat, bei gleichzeitiger Senkung der Lohnnebenkosten durchgeführt! (in Skandinavien meist 25% Mehrwertsteuer).
http://mehrwertsteuererhoehung-pro-contra.de/
Jobwunder durch Konsumsteuer - erste erfolgreiche Ansätze unter Merkel
http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/jobwunder-durch-konsumsteuer-21923
Manfred Julius Müller und die Umsatzsteuer Demagogen
http://www.dzig.de/Manfred_Julius_Mueller_und_die_Umsatzsteuer-Demagogen
Wer ist Manfred Julius Müller?
http://www.das-kapital.eu/manfred-mueller.html
Gegen die zentralistische Brüsseler EU, die gerade zu einer Art Rätediktatur zu werden droht!
http://www.europaeische-union-eu.de/
"Das Kapital" nach Manfred Julius Müller statt nach Karl Marx
http://www.das-kapital.eu/
Manfred Julius Müller zur Globalisierung und der neoliberalen Feihandels-Ideologie, gegen den Monetarismus der Chikagoer Schule der Volkswirtschaft nach Milton Friedman und gegen die sogenannte exportfixierte Angebotspolitik für die Grossindustrie nach Hans-Werner Sinn, welche Mittelstand und Handwerk (wo die meisten Leute arbeiten) ausblutet und die Infrastruktur und den Binnenmarkt vernachlässigt!
http://www.grundeinkommen-buergergeld.de/publikationen.html
http://www.neo-Liberalismus.de/
http://www.anti-globalisierung.de/
http://www.globalisierung.com.de/
http://www.kapitalismus-online.de/globaler-dumpingwettbewerb.html
http://www.politik-poker.de/manfred-julius-mueller.php
Ralle002 schrieb:
Wir wissen es überhaupt nicht genau, welche Geldmenge wir in Deutschland haben.
Politiker unterstellen es, dass die Unternehmer das Geld in der Schublade herumliegen haben und lästigerweise nicht damit herausrücken.
Mindestpreise im Verbrauchermarkt wären dasselbe. Man bezahlt etwas, ohne etwas zu bekommen.
Arbeitsplatz direkt vor der Haustür wäre bei niedrigerer Bezahlung möglich.
Bürger muss es selbst entscheiden können, ob das Preis-Leistungsverhältnis für seine Arbeit passt. Jemand könnte schlechter bezahlte Arbeit annehmen und bräuchte seine private Rentenversicherung nicht mit einem Riesen-Verlust kaputtmachen.
Free Trade + Mindestlöhne nur in bestimmten Ländern
..das kann zu sinnlosem Güterverkehr führen
...es gibt geignetere Möglichkeiten, den Wohlstand anzuheben
(weniger Gesetze, weniger Steuerberater)
Geld wird mit unterschiedlicher Wichtigkeit benötigt. Besonders dringend benötigtes Geld kann nicht verdient werden, wenn es Mindestlöhne gibt.
Arbeitgeber lassen derzeit ein ganzes Jahr kostenlos für sich arbeiten.
Und jetzt plötzlich 8,50 EUR pro Stunde?
Löhne würden dann höher werden, wenn Arbeitnehmer den Arbeitgeber bei zu niedriger Bezahlung wechseln. Diese Marktmechanismen werden vom Gesetzgeber übersehen.
Das Realeinkommen verbessert sich eben gerade dadurch, dass es Preisdynamik bei den Arbeitslöhnen gibt. Diese für steigende Realeinkommen notwendige Preisdynamik geht mit Mindestlöhnen verloren.
- Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Mindestlöhne, Zardoz, 26.04.2016
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